Trotz pandemiebedingter Einschränkungen konnte Michael Schröter als 1. Vorsitzender der DJK Schondra bei der Jahreshauptversammlung in der Schondratalhalle auf ein erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Die Mitgliederzahl des Vereins habe sich nach einem zwischenzeitlich leichten Rückgang wieder bei 624 stabilisiert.

In seinem Tätigkeitsbericht lobte er die gute Zusammenarbeit mit der DJK Breitenbach/ Mitgenfeld und dem FSV Schönderling und zeigte sich sichtlich stolz auf die erfolgreiche Jugendarbeit der DJK, die wesentlich von der Arbeit des Jugendleiters Marcel Zimmermann geprägt werde.

Größere Investitionen des abgelaufenen Jahres betrafen die Anschaffung einer neuen Kücheneinrichtung für das Sportheim, eines neuen IT-Netzwerks und eines Garagentores für den Geräteraum am Pavillon.

Wie der Finanzbericht von Kassier Johannes Leber erkennen ließ, kann die DJK über eine

solide Finanzbasis verfügen; auf Antrag von Kassenprüfer Marko Morshäuser erteilte die Versammlung dem gesamten Vorstand die einstimmige Entlastung.

Die Berichte aus den verschiedenen Abteilungen zeigten ein breites Spektrum von Angeboten und Erfolgen. Jugendleiter Marcel Zimmermann berichtete über die Fußballmannschaften der U7, U11, U13 und U15; dabei gibt es bei der U13 eine Spielgemeinschaft mit der SG Oberleichtersbach, und insgesamt ist bemerkenswert, dass auch zahlreiche Jugendliche aus nahezu dem gesamten Altlandkreis in den Mannschaften zu finden sind. Steffen Leitsch berichtete über die U 9 und Julius Schipper über die U 18, die erfolgreich in der Kreisliga spielt. Von Manuel Hägerich gab es Berichte aus den beiden Gymnastik-Gruppen; außerdem teilte er mit, dass im Fitness-Raum wieder Plätze gebucht werden können.

Erfolgreich spielen auch die Damen-Mannschaft und die U17-Mädchen, die eine Spielgemeinschaft mit dem FC Thulba bilden.

Aufgestiegen

Sowohl die 2. als auch die 1. Senioren-Fußballmannschaft konnten wegen der Corona-Abbruchregel in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigen. Wie Abteilungsleiter Günter Schneider vermelden konnte, halten sich beide Mannschaften sehr gut, und die zweite Mannschaft ist keineswegs das befürchtete "Kanonenfutter". Bei den Alten Herren hat sich nach Aussage von Marko Morshäuser die Pandemie deutlich auf die Aktivitäten ausgewirkt; zur Zeit ist man dabei, wenigstens die Fußballmannschaft wieder zu reaktivieren.

Die turnusmäßigen Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: 1.Vorsitzender Michael Schröter, 2.Vorsitzender und Jugendleiter Marcel Zimmermann, 3. Vorsitzender Manuel Hägerich, Kassier Johannes Leber, Schriftführer Mario Hägerich, Jugendleiter Lukas Morshäuser; Beisitzer: Jürgen Vogler, Tim Schäfer, Frank Büchner, Ferdinand Leitsch, Sebastian Knüttel, Jürgen Beck, Lorenz Beck, Peter Leitsch; Kassenprüfer: Marko Morshäuser, Steffen Leitsch.

Aus dem Vorstand verabschiedete Vorsitzender Schröter Ralf Rölling, der im Jahr 1996 als Jugendleiter erstmals Verantwortung in der DJK übernommen hat. Von 2010 bis 2018 war er 2. Vorsitzender und bis jetzt noch als Beisitzer tätig; auch als Trainer war er für den Verein aktiv. Schröter dankte Rölling für seine 26-jährige Tätigkeit unter anderem mit einem Gutschein für ein Bayern-Spiel.

Pferde statt Tennisbälle

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge ging der Vorsitzende auch auf die Neugestaltung des ehemaligen Tennisplatzes ein. Nachdem dieser schon mehrere Jahre nicht genutzt wird, wird stattdessen ein Reitplatz angelegt, der Vereinsmitgliedern gegen ein Nutzungsentgelt zur Verfügung steht. Zwölf feste Interessenten sind dafür schon angemeldet. Weitere Vorhaben sind die Sanierung des neuen Sportplatzes, die Renovierung der Tribüne und die Erneuerung der Flutlichtanlage am alten Sportplatz und die Renovierung der Terrasse am Sportheim.

Auf einem guten Weg

Anfang Juni wird auch wieder der Mettermich-Cup stattfinden. Zu allen Vorhaben rief Schröter die Mitglieder zur tatkräftigen Mitarbeit auf. Er betonte aber gleichzeitig, dass ihm die erfolgreich verlaufene Ukraine-Hilfsaktion gezeigt habe, dass die DJK auf einem guten Weg sei und dankte noch einmal den Mitgliedern für ihren Einsatz. Der geistliche Beirat der DJK, Pfarrer Armin Haas, zeigte sich beeindruckt von dem Zusammenhalt und der gegenseitigen Wertschätzung die zu einer positiven Ausstrahlung des Vereins führe und ermutigte dazu mutig und vertrauensvoll die Zukunft zu bewältigen. bto