Vermögenssteuer sollte wieder eingeführt werden

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Leserbrief zum Leitartikel von Gerd Schneider, Thema Vermögenssteuer:

Einigen Aussagen stimme ich zu, aber das die Vermögenssteuer gegen „das Prinzip der Gleichbehandlung verstoße und gewaltigen bürokratischen Aufwand erfordert“ kann ich nicht gelten lassen. Sogar das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kommt zu dem Schluss, das aus verfassungsrechtlicher Sicht die Wiedereinführung der Vermögenssteuer grundsätzlich möglich sei. Sie brächte 147 Milliarden Euro im Jahr.

Anscheinend will der Kommentator wegen des bürokratischen Aufwandes auf diese gewaltige Steuereinnahme verzichten und damit auch auf eine spürbare Reduzierung der Vermögensungleichheit im Lande. Mit diesen Mitteln könnten Infrastruktur, Bildung, Gesundheitsversorgung oder Steuererleichterungen für Haushalte mit geringem Einkommen finanziert werden. Ebenso könnten die vom Autoren angesprochenen Mittelständler entlastet werden.

Steuerzahler sollten aktiv bleiben, überall, auch in ihrer Partei. Die Abgeordneten sollten nicht zulassen, dass durch die Steuerpolitik die Armen immer mehr werden und die Reichen noch reicher und auch immer mehr.

Frank Rösner

Rattelsdorf