Ötzi – Der Mann im Eis

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So könnte er ausgesehen haben: Ötzi, der berühmte Mann aus dem Eis.Südtiroler Archäologiemuseum/foto-dpi.com
So könnte er ausgesehen haben: Ötzi, der berühmte Mann aus dem Eis.Südtiroler Archäologiemuseum/foto-dpi.com

Vortrag im Fränkische-Schweiz-Museum.

Im Spätsommer 1991 legte die Gletscherschmelze in 3200 Metern Höhe aus dem Eis der Ötztaler Alpen eine menschliche Mumie frei – „Ötzi“.

Erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigten: Hier lag ein archäologischer Fund von weltweiter Bedeutung.

Professor Walter Leitner gibt am Donnerstag, 2. Juli, um 19.30 Uhr im Fränkische-Schweiz-Museum Tüchersfeld einen Einblick in den ältesten Kriminalfall der Menschheitsgeschichte.

Seit 35 Jahren wird der einzigartige Fund der über 5000 Jahre alten Mumie samt Kleidung und Ausrüstung von internationalen Forschern untersucht.

Die Ergebnisse sind faszinierend: Sie geben Aufschluss über Ötzis sozialen Status, seine kulturellen Verbindungen, seinen Gesundheitszustand – und vor allem über die dramatischen Umstände seines Todes.

Eine Pfeilspitze in seiner Schulter beweist, dass Ötzi einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Damit wird sein Fall zu einem der ältesten Kriminalfälle der Menschheitsgeschichte, dessen Aufklärung bis heute andauert.

Uni-Professor Leitner präsentiert in seinem Vortrag „Ötzi – Der Mann im Eis“ die neuesten Erkenntnisse und erzählt die spannende Geschichte dieses außergewöhnlichen Fundes.

Er richtet sich an alle, die sich für Archäologie, Geschichte und die Geheimnisse der Steinzeit begeistern.

Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Vortrag findet statt im Haus der katholischen Kirchenstiftung Tüchersfeld, neben der Kirche in der Ortsmitte (Adresse für das Navi: Am Lindsbach 3). red