Kriegerdenkmal wird teurer

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Die Sanierung des Kriegerdenkmals wird teurer als erwartet, weil es weitere Schäden gibt. Sabine Weinbeer
Die Sanierung des Kriegerdenkmals wird teurer als erwartet, weil es weitere Schäden gibt.  Sabine Weinbeer

Der Gemeinderat Rauhenebrach hat im Mai den Beschluss gefasst, den Dorfplatz in Untersteinbach im Bereich der Feuerwehr neu zu gestalten. Bürgermeister Matthias Bäuerlein (Freie Wählerschaft) informierte den Gemeinderat , dass sich zwischenzeitlich eine Förderungsmöglichkeit im Rahmen des sogenannten ELER-Programms der EU ergeben habe. Um diesen Anforderungen zu entsprechen, wurde der Plan nochmals überarbeitet. Der Gemeinderat stimmte zu, dass die ELER-Mittel beantragt werden sollen, immerhin kann mit einer Förderquote von etwa 60 Prozent gerechnet werden.

6300 Euro mehr

Von der Sanierung des Kriegerdenkmals Wustviel berichtete der Bürgermeister, dass sich nach der Reinigung durch den Steinrestaurator weitere Schäden gezeigt haben. Diese zu beheben, würde zusätzliche Kosten von rund 6300 Euro verursachen, sodass die gesamte Maßnahme 25.000 Euro kosten würde.

Besonderer Blickfang

Der Gemeinderat akzeptierte die Mehrkosten, schließlich ist das Denkmal vor der Kirche und der ehemaligen Schule ein besonderer Blickfang in Wustviel und ein Platz des Erinnerns.

Geringer sind die Kosten für die Maßnahmen an der Kirche Falsbrunn, für die die Kirchenstiftung einen Antrag auf Zuschuss eingereicht hat. Die Kirche erhielt einen Notausgang und einen Neuanstrich, für den allerdings nur die Materialkosten anfielen. Die Maßnahme kostete 2.513,53 Euro, dazu gewährt die Gemeinde die üblichen zehn Prozent Zuschuss.

Schon seit Jahren arbeitet Rauhenebrach daran, die Trinkwasserversorgung zukunftssicher aufzustellen, deshalb wurde ein Sanierungs- und Strukturkonzept in Auftrag gegeben, das in der jüngsten Sitzung ausführlich erläutert wurde.

Dabei ergaben sich Fragen, die von den Fachbehörden mittlerweile beantwortet wurden. So bestand nun Zustimmung zur vorgestellten Variante „Neu-Struktur“. Diese bildet die Grundlage für die weitere Planung und die schrittweise bauliche Umsetzung der Trinkwasserversorgung. Dazu wurde der künftige Trinkwasserbedarf ermittelt und berechnet, ob die bestehenden Wasserversorgungseinrichtungen und Hochbehälter diesen Bedarf decken können beziehungsweise welche Investitionen nötig sind.

Neben der ausreichenden Trinkwasserversorgung ist auch die Sicherstellung von Löschwasser Gegenstand des Konzepts. Die Gemeindeverwaltung wurde beauftragt, in Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden und den beauftragten Fachbüros, die erforderlichen nächsten Schritte zur weiteren Umsetzung in die Wege zu leiten.