Grünes Licht für die Photovoltaikanlage „Großes Stück“

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Blick auf das Gewerbegebiet „Großes Stück“, wo sich schon ein Betrieb angesiedelt hat. Links davon soll die Photovoltaikanlage entstehen. Günther Geiling
Blick auf das Gewerbegebiet „Großes Stück“, wo sich schon ein Betrieb angesiedelt hat. Links davon soll die Photovoltaikanlage entstehen. Günther Geiling

Mit der vierten Flächennutzungsplan-Änderung und dem Abschluss des Bebauungsplans gab der Gemeinderat auf seiner letzten Sitzung in der „oberen Wirtschaft“ in Neubrunn grünes Licht für die Photovoltaikanlage „Großes Stück“ in Kirchlauter. Geplant ist eine Anlage mit einer Gesamtleistung von zehn MWp, mit der eine jährliche Strommenge von rund zehn Millionen kWh erzeugt wird.

Geschäftsführer Max Wehner von der „Team 4 Landschaftsarchitekt und Stadtplaner GmbH“ stellte vor dem Ratsgremium die Abwägungen der Träger öffentlicher Belange vor, die nun in die Pläne einflossen. Die Photovoltaikanlage „Großes Stück“ in Kirchlauter umfasst rund 9,5 Hektar.

Der Planungsbereich befinde sich auch im Einzugsgebiet der Wasserversorgung und deswegen schlug das Wasserwirtschaftsamt ein Monitoring in der Weise vor, dass vor und nach dem Bau Proben gezogen werden sollten. Hinsichtlich des Löschwassers sei der zu erbringende Nachweis ausreichend. Vor der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage müsste jedoch eine Einweisung der Feuerwehr und der Kreisbrandinspektion erfolgen.

Von Steffen Kandler (SPD) kam die Nachfrage, wie es sich bei dem Batteriespeicher mit dem Brandschutz verhalte. Die Antwort war, dass hier zahlreiche Sicherheitsmechanismen eingebaut seien und er dabei vom Strom genommen werde.

Primäre Aufgabe der Feuerwehr wäre es hier, einen Übergriff des Brandes zu verhindern. Die Verwaltung wurde schließlich beauftragt, das Genehmigungsverfahren einzuleiten.

Oskar-Kandler-Zentrum

Bürgermeisterin Eva-Maria Schmitt (CSU) informierte über eine Besprechung mit der Vereinsgemeinschaft Kirchlauter wegen des Neubaus des Oskar-Kandler-Zentrums, das sich schon seit Jahren hinziehe. Sie habe nun mit den Vereinen den aktuellen Stand des Vorhabens besprochen. Ihr Ziel wäre dabei gewesen, in Erfahrung zu bringen, wie sich die Vereine im Verlauf der Baumaßnahme einbringen könnten. Diese Problematik hätten jetzt die Vorstände mitgenommen, um sie in ihren Vereinen über den Sommer diskutieren zu können. Im Herbst wolle man sich dann zusammensetzen, um das weitere Vorgehen zu erörtern.

Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung wurde berichtet, dass man sich für eine Blitzschutzanlage auf dem Feuerwehrhaus in Neubrunn entschieden habe und diese 11.500 Euro koste.

Außerdem verlängerte man den Vertrag für den Winterdienst mit Achim Sieghörtner aus Pettstadt. Man sprach ihm Dank für seine gute Arbeit aus. Leider ließen manche Bürger unberechtigt ihren Frust bei ihm ab, wenn nicht gleich an jeder Stelle die Straßen geräumt seien.