Festgottesdienst zur Firmung

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Aus allen Pfarrgemeinden des Seelsorgebereiches Obermain-Jura kamen die 32 Jugendlichen, die in Weismain von Erzbischof em. Ludwig Schick gefirmt wurden. Ingrid Kohles
Aus allen Pfarrgemeinden des Seelsorgebereiches Obermain-Jura kamen die 32 Jugendlichen, die in Weismain von Erzbischof em. Ludwig Schick gefirmt wurden. Ingrid Kohles

Ein besonderer Festtag für 32 Jugendliche aus dem Seelsorgebereich Obermain-Jura war der Tag ihrer Firmung in der Pfarrkirche St. Martin in Weismain. Unter festlichem Glockengeläut und Orgelmusik zogen Erzbischof em. Ludwig Schick, Pfarrvikar Georg Birkel, Diakon Georg Funk und Gemeindereferentin Christine Schweda mit den Firmlingen und ihren Paten in das Gotteshaus ein. Mit herzlichen Worten begrüßte Bürgermeister Matthias Müller insbesondere Erzbischof Ludwig Schick und überreichte ihm ein Gastgeschenk. Diakon Konrad Funk dankte Schick in Vertretung des in Urlaub befindlichen Pfarrers Christian Montag für sein Kommen und Gemeindereferentin Christine Schweda für die Begleitung der Firmlinge in der Vorbereitungszeit.

Erzbischof Schick erinnerte in seiner Predigt an die allererste Firmung in der Kirchengeschichte, das Pfingstwunder. Jesus gab seinen Jüngern vor seinem Abschied aus der Welt den Auftrag, die Botschaft von Gottes Liebe in Wort und Tat zu verkünden. Er sandte ihnen den Heiligen Geist, der sie mit Weisheit, Kraft und Mut befähigte, diesen Auftrag auszuführen. Auch den Firmlingen werden durch die Firmung die Gaben des Heiligen Geistes geschenkt. „Diese Gaben, die uns von Gott geschenkt wurden, verstehen wir als Hilfe und Wegweiser, die eigenen Begabungen zu erkennen“, sprach Schick den Firmlingen zu. Zu den sieben Gaben zählen die Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Gottesfurcht und Frömmigkeit.

Nach dem Taufbekenntnis und dem Segensgebet, das der Erzbischof über die Firmlinge sprach, folgte die Spende des Firmsakramentes. Dabei legten die Firmpaten die Hand auf die Schulter der Firmlinge. Jeder Firmling wurde mit seinem Namen angesprochen und mit Chrisam gesalbt wurde, dabei sprach der Erzbischof ihnen zu „Sei besiegelt durch die Gaben Gottes und des Heiligen Geistes“. Bei den Fürbitten baten die Neugefirmten, dass der Geist Gottes sie und alle Menschen begleiten möge.

Kirchenpfleger Georg Trinkwalter dankte Ludwig Schick für die Firmspende und überreichte ein Geschenk. Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem Stehempfang vor dem Pfarrhaus eingeladen. Dr. Schick stand noch lange für persönliche Gespräche und Einzelfotos der Firmlinge mit ihm zur Verfügung. Ingrid Kohles