Erläuterungen zum großen Kanalbauprojekt

1 Min

Zunächst noch wegen großer Hitze verschoben, herrschte am vergangenen Sonntag perfektes Radelwetter. Bei trockenen 22 Grad nahmen über 40 Teilnehmer das Angebot an, sich über den „Tiefensammler Bamberg-Ost“, das größte städtische Infrastrukturprojekt der nächsten Jahre, aus erster Hand zu informieren.

Knapp vier Kilometer lang

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier auf dem Parkplatz am Margaretendamm, wo ein neues Pumpwerk entstehen wird, erfuhren die interessierten Bürger zunächst Grundsätzliches.

Mit dem Tiefensammler werden mehrere Ziele verfolgt: mehr Gewässerschutz durch den Entfall von Schmutzwasser-Einleitstellen in den Main-Donau-Kanal, eine höhere Leistungsfähigkeit der Entwässerung im Bamberger Osten und mehr Überflutungs- und Hochwasserschutz. Der Bau des neuen Kanals verläuft auf einer Länge von knapp vier Kilometer weitgehend in der Tiefe mit Hilfe eines großen Bohrgerätes.

Im Rahmen der Radtour fuhren die Teilnehmer den gesamten Trassenverlauf ab. An allen Stellen, wo oberirdische Bautätigkeiten stattfinden werden, gab es einen kurzen Stopp mit Erläuterungen durch Baureferentin Annegret Michler und Markus Gajowski vom Ingenieurbüro Gajowski.

Hier wurde auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, intensiv genutzt. Dabei standen vor allem Sorgen um Lärmbelastungen, Erschütterungen und Baustellenbeleuchtung im Winter im Vordergrund.

Nach zweieinhalb äußerst informativen Stunden endete die Tour dann im Bereich zwischen Geisfelder Straße und Moosstraße, wo der Tiefensammler zukünftig seinen Ausgangspunkt haben wird.

Die letzte „Bamberg on tour“ für diese Saison wird am 11. Oktober stattfinden. Dann geht es um das Thema „Smart City“.  red