Nächster Top-Job: Baerbock schult künftig Führungskräfte an Elite-Universität

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Nächster Top-Job: Baerbock arbeitet bald für Elite-Universität
Auch nach dem Ende ihres UN-Postens bleibt Baerbock in New York. (Archivbild)
Nächster Top-Job: Baerbock arbeitet bald für Elite-Universität
Michael Kappeler/dpa

Anfang September verlässt Annalena Baerbock ihren Posten als Präsidentin der UN-Generalversammlung. Auch nach diesem Engagement wird sie in New York bleiben - genauer gesagt an der renommierten Columbia University.

Annalena Baerbock wird nach ihrer Tätigkeit bei den Vereinten Nationen eine Lehrposition an der renommierten Columbia Universität in New York übernehmen. Ab Herbst wird die Politikerin der Grünen als Professorin für Globale Führung und Co-Direktorin des Masterprogramms "Master of Public Administration in Global Leadership" tätig sein, wie aus gut informierten Kreisen der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt wurde.

Zuvor hatte "Table Media" darüber berichtet. Der mehrjährige Lehrauftrag ist eine praxisorientierte Professur und keine traditionelle Forschungsprofessur. Laut der Universität richtet sich das Programm an Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung.

Baerbock wechselt in den Hörsaal - UN-Engagement endet im September

Baerbocks einjähriges Amt als Präsidentin der UN-Generalversammlung endet offiziell am 8. September. Ihr Nachfolger wird Khalilur Rahman aus Bangladesch sein. Baerbock hatte bereits in der Vergangenheit geäußert, dass sie sich in New York wohlfühlt und es genießt, in der Vielfalt der Stadt "unterzugehen" - "und für mich ist das ehrlich gesagt auch manchmal sehr befreiend", sagte sie der dpa kurz nach ihrem Amtsantritt in New York.

Im Juni 2025 war Baerbock mit überwältigender Mehrheit zur Präsidentin der UN-Vollversammlung gewählt worden und hatte das Amt Anfang September angetreten. Sie ist erst die fünfte Frau, die der Generalversammlung vorsteht. Ihre Amtszeit war von internationalen Krisen und zunehmenden Spannungen im multilateralen System geprägt. Baerbock setzte sich für eine Reform und Stärkung der Vereinten Nationen ein und engagierte sich für Frauenrechte, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung.

Weitere Schwerpunkte waren der internationale Umgang mit künstlicher Intelligenz und die Suche nach einem Nachfolger für UN-Generalsekretär António Guterres. Dabei forderte sie wiederholt ein transparentes und inklusives Auswahlverfahren und warb dafür, erstmals eine Frau an die Spitze der Vereinten Nationen zu wählen.