Was ursprünglich als Idee zur Stärkung von Familien nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie entstand, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Angebot im Landkreis Kronach entwickelt: Die Vorlesenachmittage der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) des Kreisjugendamtes und der Gleichstellungsstelle feiern in diesem Jahr ihr fünfjähriges Bestehen.
Seit fünf Jahren laden die beiden Einrichtungen Familien mit Kindern zu besonderen Nachmittagen ein, bei denen das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt steht. „Die große Resonanz und die kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen zeigen eindrucksvoll, wie sehr sich das Angebot etabliert hat und wie wertvoll es für Familien im Landkreis geworden ist“, freut sich Landrat Klaus Löffler , der dafür allen voran seine beiden Mitarbeiterinnen Franziska Neumann und Lisa Gratzke als treibende Kräfte lobt.
Die Vorlesenachmittage finden in wechselnden Kindergärten im gesamten Landkreis Kronach statt. Durch die dezentrale Organisation können Familien aus verschiedenen Gemeinden das Angebot wohnortnah wahrnehmen. Gleichzeitig erhalten die teilnehmenden Kindergärten die Möglichkeit, sich als familienfreundliche Begegnungsorte zu präsentieren und Familien miteinander zu vernetzen.
Das Gemeinschaftsprojekt der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) des Kreisjugendamtes und der Gleichstellungsstelle des Landkreises Kronach verfolgt mehrere Ziele: So möchten die Veranstalterinnen Familien die Möglichkeit geben, gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen und die Freude am Vorlesen zu entdecken. Die Geschichten regen zum Austausch an, schaffen gemeinsame Erlebnisse und geben oftmals Impulse, die auch zuhause weiterwirken.
Ein besonderes Merkmal der Vorlesenachmittage ist die Beteiligung zahlreicher Fachkräfte aus unterschiedlichen Beratungsstellen und Einrichtungen des Landkreises. Diese engagieren sich als Vorleserinnen und Vorleser und begegnen den Familien in einem positiven, ungezwungenen Rahmen. Dadurch können Eltern die Mitarbeitenden der verschiedenen Einrichtungen persönlich kennenlernen, Berührungsängste abbauen und erste Kontakte knüpfen. Das niedrigschwellige Angebot schafft Vertrauen und erleichtert bei Bedarf den Zugang zu weiterführenden Beratungs- und Unterstützungsangeboten.
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