Gerald Körner wurde für ein halbes Jahrhundert Bläserzeit in Burggrub geehrt
Nach den ganztägigen Kirchweihsamstags-Ständerla des Posaunenchores Burggrub stand tags darauf am Kirchweihsonntag der Festgottesdienst in der St.-Laurentius-Kirche an. Die bläserische Leitung an diesem Tag oblag dem stellvertretenden Chorleiter Gerald Körner selbst, der an diesem Tag auf sein 50-jähriges Bläserjubiläum zurückblickte. Den Gemeindegesang begleitete Hans-Peter Solowan an der Orgel mit.
Der Obmann des Posaunenchores Burggrub Christian Wöhner erinnerte an das Jahr 1924 – in diesem Jahr wurde der Burggruber Chor gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte August Körner, der Großvater von Gerald. Von seinem Vater Ernst, der selbst 53 Jahre lang aktiver Bläser war, lernte Gerald die Grundlagen an seinem Instrument.
Im Alter von elf Jahren trat er 1976 als die dritte Generation Körner dem Posaunenchor bei. Seit dieser Zeit ist er mit sehr großer Treue und Beständigkeit Trompetenspieler in der ersten Stimme. Zudem hat er die Chorleiter-Stellvertretung seit vielen Jahren übernommen.
Vierte Generation
Mit seinem Sohn René ist mittlerweile die vierte Generation im Chor vertreten. Wer über einen so langen Zeitraum die Treue hält, braucht Idealismus, Ausdauer und Bereitschaft, immer wieder Zeit und Kraft einzubringen. Vor allen aber braucht es Freude an der Sache und die Überzeugung, etwas Wertvolles für die Kirchengemeinde zu tun.