von unserem Redaktionsmitglied 
Matthias Einwag

Bad Staffelstein — Am Montag beginnen die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße. Während der Neugestaltung wird der relativ kurze Abschnitt zwischen der Einmündung der Ringstraße und dem Abzweig der Goethestraße für Kraftfahrzeuge gesperrt. Fußgänger können die Baustelle jedoch passieren. Und auch Anwohner dürfen zu ihren Anwesen fahren, sofern die Situation vor Ort das zulässt.
Die Umleitung der Kraftfahrzeuge erfolgt über die Goethe- und die Angerstraße einerseits sowie über die Adam-Riese- und die Bischof-von-Dinkel-Straße andererseits.

Asphalt wir abgefräst

"Am Montag geht's mit den Fräsarbeiten los", sagt Bauleiter Mathias Häfner von der Firma "STL - Straßenbau, Tiefbau, Landschaftsbau" aus Sonneberg. Zunächst bleibe die Straße halbseitig frei als Zufahrt für die Anwohner. Der Durchgangsverkehr müsse jedoch umgeleitet werden. Als erstes würden Wasserleitungen und Kanalanschlüsse erneuert. Dann werde der Abbruch der massiven Stützmauer in Angriff genommen, die den Abhang am Jugendheim stützt und die sehr weit in den Straßenraum hineinragt. Weil sich darunter Gewölbekeller befinden, dürfte das eine besondere Herausforderung für die Baufirma sein.
Die Anwohner des Sanierungsgebietes seien sowohl in direkten Gesprächen als auch durch Handzettel über die Einzelheiten des dritten Bauabschnitts informiert, sagt Günther Kestel vom Staffelsteiner Stadtbauamt.
Die Container der Baustelleneinrichtung - also Bauleiterbüro und Boxen für Maschinen - werden in der St.-Anna-Straße einen Platz finden, erklärt Stadtbaumeister Ender. In den nächsten Tagen finde auch das Beweissicherungsverfahren statt, in das die Eigentümer der Anwesen im Bauabschnitt einbezogen werden.

Bewährtes Planungsteam

Bei der Ausführung des dritten Bauabschnitts führe man das fort, was bei den ersten beiden Abschnitten begonnen wurde, fährt der Stadtbaumeister fort. Den Entwurf dazu habe das bewährte Team um Architekt Rainer Hochreiter ausgearbeitet. Wichtig sei, dass die Sanierung in der gleichen Qualität fortgeführt werde wie bei den ersten beiden Bauabschnitten.
Wie es dann in einem vierten Bauabschnitt weitergeht, werde bereits geprüft, sagt Ender. Das Sanierungsgebiet 1 reiche bis zur Einmündung der Goethestraße; dort beginne das erweiterte Sanierungsgebiet. Für dieses Gebiet 2 werde heuer und im nächsten Jahr untersucht, was gemacht werden könnte. Das werde dann mit den Bürgern abgeklärt. Vorher sei an einen Beginn des vierten Bauabschnitts nicht zu denken.
Insgesamt sind für den dritten Bauabschnitt rund 1,8 Millionen Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. In diesen Kosten sind der Grunderwerb und die Ingenieursarbeiten bereits enthalten. Die Stadt erhält für die Umgestaltung zudem Mittel aus der Städtebauförderung.
Wegen der wasserbaurechtlichen Abstimmung an der Lauter und der Hangabstützung am Jugendheim sei dieser Bauabschnitt sicher sicher schwieriger als die ersten beiden, sagt der Stadtbaumeister - doch "Mitte Dezember sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein".