Einsatz für Wald und Flur

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Zur Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Haard für das Geschäftsjahr 2025/26 konnte Jagdvorsteher Franz Hillenbrand 32 Jagdgenossen begrüßen, die eine Fläche von 263 Hektar vertraten. Weiter begrüßte er als Vertreter der Gemeinde den dritten Bürgermeister Stephan Schmitt, Jagdpächter Frank Hofmann sowie die Jägerschaft. Jagdvorsteher Franz Hillenbrand stellte in seinem Jahresbericht fest, dass die bejagdbare Fläche der Gemarkung Haard 425 Hektar umfasse. Im Berichtszeitraum wurden keine Wildschäden gemeldet.

Alle drei Jahre werde ein forstwirtschaftliches Gutachten zur Verbissbelastung der Waldverjüngung erstellt. Danach richte sich der Abschussplan, der unverändert bis 2027 auf 66 Stück Rehwild festgesetzt ist. Er stellte fest, dass das Jagdrevier weidgerecht bejagt sowie hervorragend gehegt und gepflegt werde. Hillenbrand dankte der Jägerschaft, den Landwirten und den Waldbesitzern für die gute Zusammenarbeit. Kassenverwalter Johannes Jeger erläuterte den Kassenbericht. Für die Grabenreinigung und Ausbesserung der Flurwege durch den gemeindlichen Bauhof fielen 2288 Euro an. Davon übernahm die Jagdgenossenschaft 50 Prozent der Kosten, das waren 1144 Euro. Kassenprüfer Frank Hofmann bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Die Versammlungsteilnehmer erteilten einstimmig Entlastung. Aus dem Ertrag der Pachtfläche soll die Firma „Pro Baum“ 1500 Euro für ein fachgerechtes Schneiden der gemeindeeigenen Obstbäume erhalten. Die Pfarrgemeinde bekomme eine Spende von 1000 Euro für den Einbau eines Aufzugs im Pfarrsaal Nüdlingen, der es Gehbehinderten ermögliche, an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Jungjäger Annalena Hofmann und Christian Albert zeigten in einem Lichtbildervortrag die Tierwelt in Wald und Flur, die auch mit Drohnen überwacht werde. Dritter Bürgermeister Stephan Schmitt dankte dem Jagdvorstand für die geleistete ehrenamtliche Arbeit, für den Zuschuss zur Erhaltung der Flurwege und Gräben sowie die finanzielle Unterstützung des Kindergartens. Jagdvorsteher Franz Hillenbrand dankte der Gemeinde, den Land- und Forstwirten, der Jägerschaft und den Vorstandsmitgliedern für die gute und unproblematische Zusammenarbeit. Jagdpächter Frank Hofmann lud die Jagdgenossen zu einem Wildessen ein. kki