Schockmoment am Flugplatz bei Coburg: Ein Ultraleichtflugzeug ist am Mittwochnachmittag im Landeanflug abgestürzt – der Pilot überlebte.
Nur wenige Meter vor der Landebahn endete ein Flug in Oberfranken abrupt und dramatisch: Am Mittwoch, 15. April 2026, ist ein Ultraleichtflugzeug beim Landeanflug auf den Flugplatz Coburg Steinrücken abgestürzt.
Der 55-jährige Pilot hatte versucht, seine Maschine sicher zu landen – doch der Versuch scheiterte. Das Flugzeug kam nicht auf der Landebahn auf, sondern im angrenzenden Feld.
Luftunfall im Kreis Coburg: Ultraleichtflugzeug im Landeanflug abgestürzt
Wie die Polizei Oberfranken mitteilt, versuchte der 55-jährige Pilot gegen 17.20 Uhr, sein Ultraleichtflugzeug auf der Landebahn des Flugplatzes zu landen.
Aus bisher ungeklärten Gründen schlug der Landeversuch fehl. Die Maschine stürzte aus geringer Höhe nahe der Landebahn auf einem angrenzenden Feld ab.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und setzte umgehend einen Notruf ab. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei rückten zu dem verunglückten Flugzeug aus.
Der Pilot konnte die Maschine selbstständig verlassen und wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen befanden sich nicht an Bord.
Sachschaden beträgt rund 60.000 Euro
Laut Polizei wurde das Ultraleichtflugzeug bei dem Absturz vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Ein Flugsachbearbeiter der Polizei Coburg hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.
Der Flugplatz Coburg Steinrücken liegt südöstlich von Coburg. Er wird als Sonderlandeplatz von der Flugtechnischen Arbeitsgemeinschaft Coburg e.V. betrieben und dient hauptsächlich dem Segel- und Ultraleichtflug sowie der Pilotenausbildung. Die Anlage verfügt über eine 700 Meter lange Grasbahn und auf einem Plateau zwischen der Bundesstraße 4 im Westen, der Bundesstraße 303 im Süden und der ICE-Strecke im Osten.
Im zurückliegenden Juli ereignete sich ein tragischer Unfall in Österreich mit Bayern-Bezug: Ein Kleinflugzeug, das in München gestartet war, stürzte in den österreichischen Alpen ab. Bei dem Flugzeugabsturz kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Erst im Februar 2026 war es am Flughafen Nürnberg zu einem Zwischenfall gekommen: Ein Flugzeug aus Hurghada musste eine außerplanmäßige Landung durchführen. Bei der Landung gab es ein technisches Problem mit den Landeklappen, weshalb das Flugzeug einmal durchstarten musste. 146 Passagiere waren betroffen.