Zum wiederholten Mal hatten sich am Mittwoch, 10. Juni, 69 Seniorinnen und Senioren des Ortsverbandes der Senioren-Union Oberthulba auf den Weg nach Gambach gemacht und die in der herrlichen Terrassenlandschaft des Kalbenstein gelegene Winzerhütte über dem Maintal besucht. Selbst das schlechte Wetter – es war trüb und regnerisch – hatte sie nicht davon abhalten können.
Vor dem Besuch der Winzerhütte gestaltete Vorstandsmitglied Irmgard Heinrich eine feierliche Marien-Andacht in der nahe gelegenen Wengertskapelle, die dazu beitrug, sich zu sammeln und den Nachmittag mit Marien-Liedern besinnlich in Gemeinschaft zu beginnen. Dabei wurde der verstorbenen Freunde und Mitglieder gedacht, darunter Pfarrer Erhard sowie dem Gambacher Walter Steinbach, der mit seiner Ziehharmonika und von ihm komponierten Liedern wie „Danke Maria“ immer für ein Highlight und unvergessliche und berührende Momente sorgte.
Nach der Andacht versammelten sich die Seniorinnen und Senioren in der gemütlichen Winzerhütte, wo für das leibliche Wohl aller gesorgt war. Sie konnten sich an Kuchen und Kaffee, Wurst-, Schmalz- und Käsebroten laben sowie erlesenen und heimischen Getränken. Die angenehme Hütten-Atmosphäre bot reichlich Gelegenheit zu angenehmen Gesprächen.
Vorsitzender Manfred Manger dankte in seiner Grußrede den Gambacher Helferinnen und Helfern, die diesen Nachmittag vorbereitet hatten und deren freundschaftliche Verbundenheit mit der Senioren-Union Oberthulba. Der jährliche Besuch der Winzerhütte sei mittlerweile fester Bestandteil im Vereinsleben seiner Senioren, so Manger.
Abschließend erinnerte er mit bewegenden Worten an Walter Steinbach, lobte dessen besondere Art und Herzlichkeit und sagte ihm für all die zurückliegenden Jahre in liebevoller Erinnerung nochmals von Herzen Dank.
Mit dem Wunsch, im Jahre 2027 wieder zu kommen, traten in den späten Nachmittagsstunden die Fahrgemeinschaften so nach und nach froh gelaunt den Nachhauseweg an. Es war ein Tag mit berührenden Momenten der Verbundenheit und Freundschaft, der allen in Erinnerung bleiben wird.
Gerhard Füller,