Auf Deutschlands höchstem Berg

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Am Gipfel der Zugspitze angelangt.Jürgen Herold
Am Gipfel der Zugspitze angelangt.Jürgen Herold

Neun Bergfreunde des Bad Kissinger Alpenvereins unter Leitung des Fachübungsleiters Jürgen Herold haben über das Wochenende eine eindrucksvolle Dreitagestour von Ehrwald auf die Zugspitze, Deutschlands höchsten Gipfel, unternommen. Die Route führte über die Wiener-Neustädter Hütte und den bekannten Stopselzieher-Klettersteig zum Gipfel, bevor der Abstieg über das Zugspitzplatt, die Knorrhütte und schließlich über das Gatterl zurück nach Ehrwald erfolgte.

Der Startschuss fiel am Freitag bei bestem Bergwetter. Der Aufstieg von Ehrwald zur auf 2209 Metern gelegenen Wiener-Neustädter Hütte war steil, aber landschaftlich beeindruckend. Nach einem Hüttenabend mit Musik und Gesang begann am Samstagmorgen die Tour.

Der Stopselzieher-Klettersteig windet sich durch ein steiles Felstor nach oben. Hierbei kann man die alpine Atmosphäre und die Natur genießen. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Sicherheitsausrüstung waren Pflicht – doch die Mühen wurden mit einem fantastischen Panorama auf dem 2962 Meter hohen Gipfel der Zugspitze belohnt.

Danach stand der Abstieg durch das weitläufige Zugspitzplatt zur Knorrhütte auf dem Programm, bei dem auch ein kurzer aber heftiger Regenschauer alle tüchtig nass machte.

Nachdem es am Samstag Abend nochmal geregnet hatte, ging die Gruppe am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein weiter übers Gatterl hinab zur Ehrwalder Alm zur Einkehr. Alle erreichten wohlbehalten den Parkplatz – etwas erschöpft aber glücklich.

Die Tour bleibt den Teilnehmenden nicht nur wegen der sportlichen Herausforderung in Erinnerung, sonder auch wegen der herrlichen Ausblicke, der Kameradschaft und dem unvergesslichen Naturerlebnis.

 Jürgen Herold