Auch Kronacher Angestellte sollen von boomender Branche profitieren

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Sich einfach ins gemachte Bett legen können: Dafür sorgen in Bayern Tausende Beschäftigte im Gastgewerbe. Auch sie sollen von steigenden Umsätzen in der Branche profitieren, fordert die NGG. Foto: privat
Sich einfach ins gemachte Bett legen können: Dafür sorgen in Bayern Tausende Beschäftigte im Gastgewerbe. Auch sie sollen von steigenden Umsätzen in der Branche profitieren, fordert die NGG. Foto: privat

Der Kreis Kronach bleibt als Reiseziel beliebt. Rund 185 500 Übernachtungen gab es im Landkreis im vergangenen Jahr. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genu...

Der Kreis Kronach bleibt als Reiseziel beliebt. Rund 185 500 Übernachtungen gab es im Landkreis im vergangenen Jahr. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Sie beruft sich auf neueste Zahlen des Statistischen Landesamts.
Stabile Umsätze müssten sich aber auch in den Portemonnaies der Beschäftigten wiederfinden, fordert die Gewerkschaft. "Denn die Mitarbeiter in Hotels, Restaurants und Biergärten sind es, die den regionalen Tourismus zu einer Wachstumsbranche machen", sagt Michael Grundl, Geschäftsführer der NGG Oberfranken. Es sei "höchste Zeit, dass sie ein größeres Stück vom Umsatzkuchen abbekommen".
Die NGG verlangt in der bevorstehenden Tarifrunde im bayerischen Gastgewerbe ein Lohn-Plus von 100 Euro für alle Beschäftigten. Im Kreis Kronach würden davon rund 1190 Menschen profitieren. Außerdem sollen die Azubi-Vergütungen um 75 Euro steigen. 1#googleAds#100x100 "Ob als Koch, Hotelfachfrau oder Kellner - die Gastro-Beschäftigten machen einen harten Job. Und gleichzeitig sind sie den Besuchern im Kreis Kronach freundliche Gastgeber", betont Grundl.
"Das gesamte Tourismus-Land Bayern boomt", sagt auch Freddy Adjan, Bayern-Chef der NGG und Verhandlungsführer für das Gastgewerbe. "Von der Pension im Alpenvorland, über das Münchner Luxushotel bis hin zur Eisdiele im Ort steht das bayerische Gastgewerbe auf soliden Beinen. Und die Branche wächst von Jahr zu Jahr", so Adjan. Im Jahr 2015 habe der Freistaat gut 88 Millionen Übernachtungen gezählt, das seien 3,4 Prozent mehr als 2014 und 18 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.
Dieser Trend sei ganz wesentlich dem Einsatz der Beschäftigten zu verdanken, ist sich der Landesvorsitzende sicher. Für sie will sich die NGG nun am Tarif-Tisch ins Zeug legen. Für Adjan ist klar: "Wer spätabends noch einmal die Küche anwirft oder am Feiertag das Hotelzimmer sauber macht, der sorgt nicht nur für Zufriedenheit beim Gast. Er sorgt auch dafür, dass er wiederkommt." red