Sieben Menschen sterben in Gewässern in Bayern und Österreich

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Mehrere Menschen sind in Bayern und Österreich bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Die Polizei warnt vor Gefahren an Flüssen und Seen.

Zwei Männer sind in den Lech bei Kissing (Landkreis Aichach-Friedberg) gestürzt und gestorben. Ein 54-Jähriger kletterte am Freitag auf Steinen am Lechufer, rutschte ab und fiel in den Fluss, wie die Polizei mitteilte.

Ein 24-jähriger Nichtschwimmer ging am Samstag am Lechufer spazieren und stürzte ebenfalls in den Fluss. In beiden Fällen retteten Passanten die Männer nach einiger Zeit aus dem Fluss. Jedoch starben beide später im Krankenhaus.

84-Jähriger stirbt beim Baden im Starnberger See

Ein 84-Jähriger ist am Wochenende beim Baden im Starnberger See ums Leben gekommen. Der Rentner sei regelmäßig dort baden gegangen, teilte die Polizei mit. Als er am späten Sonntagabend nicht von dort zurückkam, habe seine Familie die Polizei gerufen.

Rettungskräfte hätten den 84-Jährigen leblos geborgen. Versuche, ihn zu reanimieren, seien ohne Erfolg geblieben. Die Polizei ging nach ersten Erkenntnissen von einem Badeunfall aus.

Nichtschwimmer stirbt im Olchinger See bei München

Ein 31-Jähriger ist in einem Baggersee nahe München untergegangen und gestorben. Der Mann sei am Sonntag im Olchinger See (Landkreis Fürstenfeldbruck) etwa zehn Meter vom Ufer entfernt in Not geraten, teilte die Polizei mit. Zeugen hätten sofort Rettungskräfte der Wasserwacht gerufen, die den Mann aus dem Wasser bargen.

Der 31-Jährige sei wenig später in einem Krankenhaus gestorben, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Beamten von einem Badeunfall aus. Der Mann habe nicht schwimmen können.

Drei Menschen sterben in Wasserwalze bei Bludenz

Bei einem weiteren Badeunfall im Fluss Ill in der österreichischen Stadt Bludenz sind ein zehn Jahre alter Junge, sein 40-jähriger Vater und ein 22 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei wollten sich die drei in dem Fluss unterhalb eines Wasserfalls erfrischen. Der Vater befand sich bereits im Wasser, als der Zehnjährige und der 22-Jährige von dem Wasserfall in den Fluss sprangen. Alle drei gerieten in die starke Strömung einer Wasserwalze, wurden unter Wasser gezogen und tauchten nicht mehr auf, wie es weiter hieß.

Der Schwiegervater des 40-Jährigen sprang den Angaben zufolge daraufhin ins Wasser und barg seinen Schwiegersohn. Der 22-Jährige wurde von einem Ersthelfer lokalisiert und ans Flussufer gezogen. Der Zehnjährige wurde rund 300 Meter flussabwärts von einer Passantin treibend entdeckt und geborgen. Der 22-Jährige erlag seinen Verletzungen noch an der Unglücksstelle. Das Kind starb später in einer Klinik. Auch sein Vater verlor den Kampf ums Leben einige Stunden darauf, wie die Vorarlberger Krankenhausbetriebsgesellschaft (KHBG) auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA berichtete.

Vorschaubild: © Sven Hoppe/dpa