Die "Ferieninsel" in Ahorn, die unter der Ägide des Förderkreises agiert, ist ein Erfolgsrezept. Die sechs Wochen Sommerferien hatten hier unter dem Motto "Eine Reise durch die Zeit" gestanden. Täglich waren rund 60 Kinder zur Ferienfreizeit gekommen, über 300 in der Woche, darunter auch die Kinder der Ahorner Asylbewerberfamilien. In jeder Woche kamen zehn bis 14 ehrenamtliche Betreuer zum Einsatz. Im Namen des Fördervereins dankte Mariola Kemnitzer im Gemeinderat am Dienstagabend für die gute Unterstützung seitens der Gemeinde sowie der Feuerwehr, den Bauhofmitarbeitern sowie namentlich Gabo Jahn, Claudia Rack und Nicola Steffen-Rohrbeck. Dem erneut beantragten Zuschuss für die Kinder- und Jugendarbeit des Fördervereins im Rahmen des Ferienprogramms in Höhe von 1500 Euro wurde einhellig zugestimmt.
Nachdem in der vergangenen Woche die Fertigteile für die Geh- und Radwegunterführung eingebaut wurden, wofür übrigens ein 500-Tonnen-Kran aus Nürnberg zum Einsatz kam, war am Samstag die Asphaltierung der Bundesstraße mit der Feinschicht erfolgt. Damit kann der Verkehr über die B 303 wieder einspurig über die Straße geleitet werden. Sobald die Sicherheitseinrichtungen eingebaut sind, wird die Straße zweispurig
freigegeben. Für die Unterführung müssen noch die Zu- und Abfahrten gebaut und die Betonteile mit einem Graffitischutz versehen werden.
Voraussichtlich Ende November, kündigte Bürgermeister Martin Finzel (parteilos) an, werde diese Baumaßnahme abgeschlossen sein. gb