Hollfeld — Während der große Bruder Dominik Dinkel (Rossach) beim bundesdeutschen Rallye-Saisonabschluss der ADAC-3-Städte- Rallye im Bäderdreieck Bad Birnbach, Bad Füssing und Bad Griesbach nach einem grandiosen Auftritt seinen zweiten Gesamtsieg und damit den Titel des Deutschen Rallye-Vizemeisters feiern konnte, musste sein jüngerer Bruder Patrik Dinkel (Rossach) mit seinem Ulmer Beifahrer Tobias Glatzel bei der Rallye in der Fränkischen Schweiz nach der sechsten von acht Wertungsprüfungen (WP) seinen Mitsubishi Lancer mit einem technischen Defekt vorzeitig abstellen. "Wir
konnten das Tempo der Favoriten problemlos mitgehen", berichtete Dinkel nach seinem Ausfall. "Wir hatten die Bestzeit auf der Stadtwald-Wertungsprüfung (WP) nur um ganze acht Zehntelsekunden verpasst und lagen auf Rang 3 im Gesamtklassement, als direkt am Start zur WP 7 eine Antriebswelle abscherte."
Ebenfalls nicht das Ziel erreichten André Wittmann (Lautertal) und seine oberpfälzische Beifahrerin Martina Mark (Mitterteich), da sie ihren Seat Ibiza Cupra schon nach knappen vier Kilometern in der ersten WP mit fehlendem Öldruck abstellen mussten.
Vier verschiedene Wertungsprüfungen wurden im Verlauf der Rallye jeweils zweimal befahren. "Überaus anspruchsvoll und vor allem mit viel Schotter", lobten die Teilnehmer die Veranstaltung unisono, die anfangs noch bei trockenen Bedingungen beginnen konnte, gegen Ende jedoch doch noch von Regen heimgesucht wurde.
Weitere Vereinskameraden vom AMC Coburg im ADAC, André Apel und Tobias Robertz (beide Neustadt b. Coburg), brachten ihren Opel Kadett 16 V dagegen in der Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum unter den 34 Startern auf einen "durchaus zufriedenstellenden" 10. Platz ins Ziel. Einen 2. Platz in ihrer Klasse eroberten sich Franceso Gertloff und Julia Schneider in einem weiteren Seat Ibiza Cupra.

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