Der Friedhofsgang an Allerheiligen konnte stattfinden. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Nordhalben sammelte im Anschluss für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Wie Vorsitzender Bernd Radlo bekanntgab, sind insgesamt "nur" 559,75 Euro aufgrund der stark reduzierten Teilnehmerzahl gesammelt worden. Die Feier zum Totensonntag wurde abgesagt, so dass man dort auch keine Sammlung durchführen kann. Demnach werden 600 Euro an den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge überwiesen.

Im Auftrag der Bundesregierung werden vom Volksbund die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland gepflegt. In seiner Obhut befinden sich heute 832 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,6 Millionen Kriegstoten. Der Volksbund betreut Angehörige, er berät öffentliche und private Stellen, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Die Bundeswehr und der Reservistenverband unterstützen das durch Arbeitseinsätze und Sammlungen. mw