Beim Brand eines Wohnhauses am Samstagmorgen in Nüdlingen wurde der 33 Jahre alte Bewohner des Anwesens durch Rauchgase verletzt. Das Wohnhaus brannte vollständig aus und ist derzeit nicht bewohnbar, meldet das Polizeipräsidium Unterfranken. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache seien noch unklar, die Polizei ermittelt.

Flammen schlugen aus dem Dach

Gegen 6.40 Uhr sei bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei die Meldung eingegangen, dass ein Wohnhaus in der Bergstraße in Flammen stehen würde. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei hätten die Flammen bereits aus dem Dach des stark verrauchten Gebäudes geschlagen, so die Polizei.

Der Bewohner des Hauses habe sich selbst ins Freie und zu einem Verwandten in der Nachbarschaft retten können. Der 33-Jährige habe allerdings bereits Rauchgase eingeatmet und sei durch den Rettungsdienst deshalb vorsorglich zur Behandlung in eine Klinik gebracht worden.

Starke Rauchentwicklung

Da es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, wurde die Bevölkerung auf Anraten der Feuerwehr hin für etwa eine Stunde gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Warnmeldung konnte widerrufen werden, nachdem das Feuer durch die Floriansjünger unter Kontrolle gebracht war.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Kissingen, Hausen und aus Winkels waren vor Ort und leisteten vorbildliche Arbeit, wie Kreis- und Stadtbrandinspektor Harald Albert der Presse mitteilte. Ab 10.30 Uhr hätten dann die Feuerwehren aus Nüdlingen und Haard dann allein weitere Nachlöscharbeiten und die Brandwache übernommen. Am Unglücksort seien auch der Rettungsdienst, die Polizeiinspektion Bad Kissingen, ein Brandermittler der Polizei sowie die Kreisbrandinspektion gewesen.

Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen. Es stellt sich insbesondere die Frage, wie es zum Ausbruch des Feuers kommen konnte. red/pol