Vorsitzender Markus Bohl wies bei der Hauptversammlung der Feuerwehr Rohrbach darauf hin, dass 2024 das 150-jährige Bestehen gefeiert werde. In den kommenden Wochen werde der Vorstand in die Detailplanung gehen.

Eine weitere Anwärterin hat sich der Wehr angeschlossen. "Die Richtung stimmt also", konstatierte Bohl. Er kündigte die Renovierung der Verkaufsbuden an. Ferner sollen die Stromleitungen am Feuerwehrhaus optimiert werden.

Von den 26 Aktiven sind vier weiblich. "Wie im Vorjahr gab es keinen Einsatz, allerdings kamen die Dienstleistenden zu 17 Übungen zusammen", vermeldete Kommandant Florian Graß. In unterschiedlichen Stufen wurde die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" absolviert. Bei der Einsatzübung an der ICE-Strecke Ebensfeld/Erfurt waren die Rohrbacher für den Notausstieg Rennbergtunnel zuständig. Des Weiteren haben sie sich an der Brandschutzübung beteiligt. Aufgrund der gemeldeten Tagespersonalstärke wurde die Zahl der Atemschutzgeräte im Alarmierungsfall von vier auf zwei reduziert. Die Atemschutzübungsanlage wurde besucht und an den Kommandantenbesprechungen im Unterkreis 4-1 teilgenommen. Nachdem die Lieferung der Schutzanzüge auf zwei Jahre aufgeteilt worden war, erhielten Ende September die restlichen Aktiven ihre Kleidung. Zudem erhielt die Wehr für Ausbildungszwecke ein Notebook samt Software und Zubehör.

Jugend stellt sich Wettbewerb

Die Jugendgruppe besteht derzeit aus drei Nachwuchskräften, nachdem ein Jugendlicher in die aktive Wehr übergetreten ist. Eileen Graß absolvierte im Wissenstest die Stufe 2 (Silber). Der Nachwuchs will sich am Jugendwettbewerb des CTIF in Vilshofen an der Donau (11. bis 13. Juni) beteiligen, ebenso am Wissenstest.

Um weiterhin eine einsatzkräftige Truppe zu sein, werden Aktive die modulare Truppmann-Ausbildung besuchen, am Lehrgang "Digitalfunk" teilnehmen und sich zum Atemschützer ausbilden lassen. Auf den Erwachsenen-Leistungsmarsch am 12. September in Coburg wies Kreisbrandinspektor Christian Boßecker hin.

Im Gemeindebereich seien die Wehren ein unverzichtbarer Teil des Sicherheitskonzepts, erklärte Bürgermeister Jürgen Wittmann. Auch Landrat Sebastian Straubel lobte das großartige Engagement und versicherte: "Wir sind stolz auf unsere Feuerwehren."

Auszeichnungen wurden bei der Hauptversammlung auch vorgenommen. Mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber und der Ehrenurkunde der Gemeinde wurde für 25-jährige Dienstzeit Stefanie Hofmann ausgezeichnet. Die Sprechfunkerin und Truppfrau nahm an den Frauenübungen teil und unterzog sich als Jugendliche erfolgreich diversen Prüfungen und Wissenstests. Geehrt wurde Matthias Schreiner. Er hält seit drei Jahrzehnten dem Feuerwehrverein die Treue.

Nachdem Rudi Herr zu den Passiven übergetreten ist, sprachen sich die Anwesenden einstimmig dafür aus, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen. Alexandra Kemnitzer