Zur Weihnachtsbäckerei wurde am Montagnachmittag die Küche im Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken.

Dort, wo sonst tagtäglich mehr als 200 Mittagessen vom Band gehen oder das Frühstück für die Patienten zubereitet wird, lag Plätzchenduft in der Luft. Das Mehl staubte und aus dem Radio drangen weihnachtliche Klänge. Unter Federführung von Melanie Riegel wurde geknetet, ausgerollt, ausgestochen, geformt in den Ofen geschoben und mit Schokolade oder Zuckerstreusel verziert.

"Wir wollen in den sicher nicht einfachen Corona-Zeiten unseren Patientinnen und Patienten, aber auch dem Personal eine kleine Abwechslung in Form eines adventlichen Grußes bieten", erläuterte Küchenchef Rudolf Firnstein. Zehn Plätzchen-Sorten hatte Melanie Riegel für die Weihnachtsbäckerei ausgesucht. Die Palette reichte von Klassikern wie den Zimtsternen und den Butterplätzchen über Husarenkräpfle, Schoko-Crossies, Spritzgebäck oder Nussecken bis hin zu eher ausgefallenen Kreationen wie den Kartoffellebkuchen. Für die wird Kartoffelstampf mit Nüssen, Orangeat, Zitronat und anderen adventlichen Zutaten vermengt, auf Oblaten verteilt und gebacken.

Am Ende waren es gut 1200 Plätzchen, die in den kommenden Tagen in den Haßberg-Kliniken verteilt werden. Bereits in den vergangenen Jahren gab es in der besinnlichen Zeit im Dezember Back-Aktionen für die Patienten.

"Das ist eine sehr schöne Idee, die auch meinem Küchenpersonal sehr viel Freude macht", sagte Rudolf Firnstein. Das Plätzchen-Präsent sei ein kleines Dankeschön, aber auch ein Mutmacher in einer Adventszeit, die in diesem Jahr etwas anders und sowohl für die Beschäftigten der Haßberg-Kliniken als auch für die Patienten, die bekanntlich derzeit keinen Besuch empfangen dürfen, eine echte Herausforderung ist. red