Rund 1000 Menschen bei Anti-Rechts-Demo in Fürth - Entsetzen über Merz-Aussage

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Fürth: Rund 1000 Menschen bei Anti-Rechts-Demo - Schock über Merz-Aussage
Wie in vielen Städten in Deutschland fand am Samstag auch in Fürth im Kontext des weltweiten Rechtsruckes eine Demonstration gegen Rechtsextremismus, aber auch gegen die AfD und stattdessen für ...
Fürth: Rund 1000 Menschen bei Anti-Rechts-Demo - Schock über Merz-Aussage
News5/David Oßwald
Fürth: Rund 1000 Menschen bei Anti-Rechts-Demo - Schock über Merz-Aussage
Wie in vielen Städten in Deutschland fand am Samstag auch in Fürth im Kontext des weltweiten Rechtsruckes eine Demonstration gegen Rechtsextremismus, aber auch gegen die AfD und stattdessen für ...
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Wie in vielen Städten in Deutschland fand am Samstag auch in Fürth im Kontext des weltweiten Rechtsruckes eine Demonstration gegen Rechtsextremismus, aber auch gegen die AfD und stattdessen für ...
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Wie in vielen Städten in Deutschland fand am Samstag auch in Fürth im Kontext des weltweiten Rechtsruckes eine Demonstration gegen Rechtsextremismus, aber auch gegen die AfD und stattdessen für ...
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Fürth: Rund 1000 Menschen bei Anti-Rechts-Demo - Schock über Merz-Aussage
News5/David Oßwald

In Fürth sind am Samstag etwa 1000 Menschen auf die Straße gegangen, um für die Demokratie und gegen Rechts zu demonstrieren. Einige äußern ihr Erschüttern über eine Aussage von Merz (CSU), die Weidel (AfD) zum Jubeln gebracht hatte.

Die Unionsfraktion will im Bundestag Anträge zur Verschärfung der Migrationspolitik einbringen. Fraktionschef Friedrich Merz hatte kürzlich in Berlin gesagt, man werde die Anträge unabhängig davon einbringen, wer zustimme. Damit nimmt die Union in Kauf, dass es Mehrheiten dafür mit der AfD geben könnte, wie Deutschlandfunk zusammenfasst.

SPD-Generalsekretär Matthias Miersch äußerte Kritik und erklärte, dass Merz mit seinem Vorgehen die Brandmauer zur AfD aufbreche. Grünen-Kanzlerkandidat Habeck meinte, Merz sei offenbar kurz davor, sein Wort zu brechen. Merz hatte davor sein Schicksal als CDU-Vorsitzender an ein klares Nein zur AfD gebunden, so Deutschlandfunk weiter. Die Brandmauer sei gefallen, schrieb AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel auf X. Diese Entwicklung trieb auch viele Teilnehmende einer Demo in Fürth um.

Demo gegen Rechts in Fürth: Teilnehmer warnen vor pauschalem Hass gegen Ausländer

Das "Bündnis für Demokratie und Solidarität - Seebrücke Fürth" hatte für Samstag (25. Januar 2025) zu einer Demonstration gegen den Rechtsruck und die AfD aufgerufen. Laut der Polizei Mittelfranken beteiligten sich rund 1000 Menschen. Einen Monat vor der Bundestagswahl ist die Stimmung aufgeheizt. Der Messerangriff von Aschaffenburg, mutmaßlich von einem Afghanen verübt, löste bei vielen zum einen Entsetzen und zum anderen die Sorge aus, dass bestimmte Gruppierungen sich den Vorfall zunutze machen könnten.

Im Gespräch mit News5 sagte eine Demonstrantin: "Es wird jetzt rassistisches Gedankengut verbreitet. Natürlich bietet das jetzt wieder eine Projektionsfläche für diese Gedanken, die einfach eh da sind. Aber ich meine, wie viele Gewalttaten werden täglich verübt, auch von Deutschen?" Über die häufige Gewalt an Frauen durch ihre Partner müsse unterdessen viel mehr gesprochen werden, findet sie.

"Ich glaube nicht, dass die Gefahr ist, die unsere Gesellschaft bedroht, dass psychisch kranke Menschen, egal welcher Herkunft, ab und zu mal einen Mord begehen. Ich meine, es ist schrecklich, aber das ist nicht das, was unsere Gesellschaft wirklich bedroht. Da gibt es viele andere, viel größere Probleme."

Aussage von Merz umstritten - doch Union nennt AfD "politischen Gegner"

Zu Merz' Aussage über das mögliche gemeinsame Stimmen einer verschärften Asylpolitik mit der AfD zeigte sie sich entsetzt. "Unmöglich. Das zeigt nochmal mehr: Wir müssen einfach wachsam sein und uns gut überlegen, wen wir wählen. Und umso wichtiger ist es, die Parteien zu wählen, die noch die Brandmauer darstellen und sagen, bis hierher und nicht weiter." Gegenüber News5 pflichtete ein Mann bei: "Sowas macht mir unglaublich Sorge, dass eine Partei, die sich hinstellt, als wäre sie die Mitte, in Ansätzen mit der AfD zusammenarbeiten will, die ja vom Verfassungsschutz beobachtet wird." Auch er sprach sich klar dagegen aus, "Leute aus unserer Gesellschaft auszugrenzen, die einfach nichts gemacht haben".

Eine weitere Frau äußerte sich zu dem Thema: "Viele sind schon viele Jahre da, sind bestens integriert, sind auch gute Arbeitskräfte, gute Nachbarn und Freunde. Ich finde, wir haben für alle Platz, die sich integrieren und der Demokratie verschreiben. Ich setze auf das Vertrauen, dass wir Menschen alle in Frieden leben wollen und keiner irgendwie einen Streit, einen Krieg oder sonst was provoziert." 

Inzwischen hat die Union ihren Fünf-Punkte-Plan zu einer schärferen Asylpolitik vorgestellt und die Forderungen in zwei Antragsentwürfen für den Bundestag weiter ausgearbeitet. Dabei sie sich auch noch einmal klar zur AfD positioniert und sie "politischen Gegner genannt". Sie gefährde Deutschlands Stabilität, Sicherheit und Wohlstand.