Die Stadt Oberasbach hat Obstbäume zur Ernte freigegeben. An den markierten Bäumen dürfen Bürger Äpfel und Pflaumen pflücken.
Streuobst ernten in Oberasbach: Die Stadt hat jetzt 16 Obstbäume – v.a. Apfel und Pflaume – in der Alten Langenäcker Straße und am sogenannten Biotop in Rehdorf mit gelben Bändern gekennzeichnet, wie sie in einer Pressemitteilung verkündet.
Ein Baumanhänger der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg weist zusätzlich auf die Pflückerlaubnis und die Regeln hin. Wo man beide Markierungen sieht, kann man gerne zugreifen. Informationen zu den genauen Standorten finden sich auf www.oberasbach.de.
Das Ernten geschieht auf eigene Gefahr – und ohne Leiter. „Gehen Sie dabei bitte pfleglich mit den Bäumen um und brechen Sie keine Äste ab, damit die Ernte auch im nächsten Jahr wieder möglichst ertragreich ausfällt“, bittet Sina Mixdorf, u.a. Beauftragte für Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Oberasbach. An der Aktion können sich auch Privatpersonen, Vereine und andere Institutionen beteiligen, die ihre Bäume mit einem gelben Band kennzeichnen und somit zur Ernte für die Bevölkerung freigeben.
Jährlich verderben während der Erntezeit Tonnen von Obst auf Streuobstwiesen und einzelnen Bäumen. Um dieser Verschwendung entgegenzuwirken und auch um Menschen ohne eigene Obstbäume die Möglichkeit zu geben Obst zu ernten, wurde die Aktion „Gelbes Band“ ins Leben gerufen. Die Initiative ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, reifes und lokal verfügbares Streuobst selbstständig zu ernten oder aufzusammeln und anschließend zu verwerten.