Damit nicht noch mehr Tiere sterben: Rettungseinsatz in schwindelerregender Höhe

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Nach Absturz in Fürth: Tierretter in schwindelerregender Höhe im Einsatz
Bei großer Hitze retten Einsatzkräfte in Fürth mehrere Eichhörnchenbabys aus einem 20 Meter hohen Baum.
Erlangen: Höhenretter retten vier Eichhörnchenbabys aus 20 Metern Höhe
Tierrettung Erlangen e.V.
Nach Absturz in Fürth: Tierretter in schwindelerregender Höhe im Einsatz
Bei großer Hitze retten Einsatzkräfte in Fürth mehrere Eichhörnchenbabys aus einem 20 Meter hohen Baum.
Erlangen: Höhenretter retten vier Eichhörnchenbabys aus 20 Metern Höhe
Private Eichhörnchenrettung Erlangen
Nach Absturz in Fürth: Tierretter in schwindelerregender Höhe im Einsatz
Bei großer Hitze retten Einsatzkräfte in Fürth mehrere Eichhörnchenbabys aus einem 20 Meter hohen Baum.
Erlangen: Höhenretter retten vier Eichhörnchenbabys aus 20 Metern Höhe
Tierrettung Erlangen e.V.

Um den Tod weiterer Tiere zu verhindern, sind Retter zu einem Einsatz in schwindelerregender Höhe alarmiert worden. Die enorme Hitze erschwerte die aufwendige Aktion zusätzlich.

Die Wildtierrettung Erlangen wurde zu einem  Notfall alarmiert, "vor dem wir uns temperaturbedingt etwas gefürchtet hatten", wie der Verein auf Facebook mitteilt. Zwei Eichhörnchenbabys seien in Fürth aus rund 20 Metern Höhe abgestürzt. Aufgrund der Situation sei klar gewesen, dass auch die verbliebenen Jungtiere im Nest in akuter Lebensgefahr schwebten. "Eine aufwendige Höhenrettung und das bei 38°C im Schatten, eine Extrembelastung für den Körper", erklären die Tierschützer die Umstände.

Am Einsatzort hätten die Helfer eine etwa 20 Meter hohe Kiefer vorgefunden. Der Kobel, also das "Nest der Eichhörnchen" sei zunächst nicht eindeutig lokalisierbar gewesen. Erst mithilfe einer Drohne konnte die genaue Position festgestellt werden. "Ein Flug mit unserer Wärmebilddrohne bestätigte dann unsere Befürchtung: Der Kobel war auf der obersten Spitze, mit größtmöglicher Distanz vom Hauptstamm." In Erlangen wurde derweil ein halbes Dutzend Katzen aus einer Stadtwohnung gerettet.

Eichhörnchenbabys aus Baum gerettet - Einsatz in Fürth bei 38 Grad

Die anhaltende Trockenheit und Hitze im Fall der Wildtierrettung Erlangen hätten für eine erhöhte Bruchgefahr der Äste gesorgt. Um das Risiko zu minimieren, installierten die Einsatzkräfte mehrere Seilsicherungen. Diese redundante Sicherung sei notwendig gewesen, um im Ernstfall maximalen Schutz für die Höhenretterin zu gewährleisten. Die Höhenretterin arbeitete sich zunächst rund 20 Meter am Seil senkrecht nach oben. "bevor sie in den Vorstieg wechseln musste und die restlichen Meter bis zum Kobel dann händisch erstieg", heißt es weiter. 

Im Kobel befanden sich "vier Eichhörnchenbabys - alle stark dehydriert und überhitzt". Die Tiere seien umgehend abgeseilt und am Boden erstversorgt worden. Aufgrund ihres kritischen Zustands sei der schnelle Transport durch ein ehrenamtliches TierTaxi zur "Privaten Eichhörnchenhilfe Erlangen" erfolgt. Dort würden die Jungtiere nun weiter gepflegt.

Auch die Private Eichhörnchenhilfe Erlangen meldet sich unter dem Post und bedankt sich bei den Rettern: "Ich bin euch so dankbar, dass ihr die Geschwister von Kito gerettet habt... Man sieht auf dem Bild extrem, wie unterschiedlich sie aufgrund der nicht ausreichenden Milch der Mama entwickelt sind... Das wäre nicht gut gegangen." 

Fünfstündiger Einsatz erfolgreich beendet

Nach der Rettung folgte der "aufwendige Rückbau der Sicherungen", erklären die fränkischen Tierschützer. "In einem der Hitze angepassten Tempo" verliefen die Arbeiten über mehrere Stunden. Erst nach rund fünf Stunden hätte der Einsatz beendet werden können. Die Finderfamilie hätte die Einsatzkräfte währenddessen versorgt. 

Am Bahnhof im oberbayerischen Türkenfeld indessen wurde ein Biber vor den Augen vieler Schulkinder von einem Zug erfasst. Der Vorfall sorgte für Betroffenheit.