20 Grad mehr binnen zwei Tagen: Franken steht ein erster Sommergruß bevor. Ab dem kommenden Sonntag steigen die Temperaturen deutlich an. Das berichtet der Wetterochs. Zuvor soll es demnach aber noch kalt bleiben. Am Südrand eines mit seinem Kern von Dänemark nach Südschweden ziehenden Tiefs hält am Mittwoch der im Mittel frische und in Böen die Sturmstärke Beaufort 9 erreichende Westwind an. Dabei ist es wechselnd bewölkt mit einzelnen Regenfällen bzw. am Nachmittag auch mit Schauern und Gewittern.

Am Donnerstag bringt uns in der zweiten Tageshälfte ein kleines Randtief länger anhaltende und ergiebige Regenfälle. Am Freitag ist es wechselnd bewölkt mit zunehmenden Zwischenaufheiterungen. Vereinzelt bilden sich Regenschauer. Der mäßige und in Böen starke Wind dreht am Donnerstag vorübergehend von West auf Südwest.

Maiwetter in Franken: Hitze ab Muttertag?

Am Samstag überquert uns eine Warmfront mit Wolkenfeldern. Eventuell regnet es mal geringfügig. Die Zwischenaufheiterungen sind je nach Wettermodell selten bis häufig. Der schwache Wind weht aus Süd. Die Tageshöchsttemperaturen klettern am Samstag von 12 auf 14 bis 18 Grad.

Dann folgt prächtiges Sonntagswetter: Sonnig, trocken, 27 Grad. Die Warmluft stammt vom südlichen Nordatlantik, so dass uns kein Saharastaub einen Strich durch die Rechnung machen kann. Am Montag könnte es dann schon wieder vorbei sein mit der Herrlichkeit, wenn uns von Westen eine Kaltfront her mit Regenfällen und Gewittern erreicht. Vielleicht kommt die Kaltfront aber auch erst einen Tag später.

In der Nacht zum Samstag kann noch einmal Frost auftreten. Danach ist man wahrscheinlich sicher vor Nachtfrost. Wobei es sich hier (auch noch nach den Eisheiligen) um eine Risiko-Nutzen-Abwägung handelt, denn an ungünstigen Standorten können in seltenen Fällen sogar Anfang Juni noch Frostschäden an Pflanzen auftreten.

Ob der wohl heißeste Tag des bisherigen Jahres ein Vorbote dessen ist, was im Jahresverlauf auf uns zukommt? Die Prognosen für den Sommer sprechen jedenfalls eine eindeutige Sprache.

Vorschaubild: Bru-nO /Pixabay/Symbolfoto