"Umstellung der Großwetterlage": Fränkischer Experte nennt konkretes Datum

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Die Hitzewelle setzt sich im Laufe der Woche zunächst fort - bis zu 36 Grad sind möglich. Doch im Anschluss ändert sich die Wetterlage grundlegend.

Vom heutigen Dienstag (11. August 2026) bis einschließlich Freitag bleibt das Wetter freundlich: Der Himmel ist meist heiter, teils sogar wolkenlos, und Regen fällt nicht. Die Tageshöchsttemperaturen steigen dabei von 28 Grad am Dienstag bis auf 33 Grad am Freitag, wie der fränkische Wetterexperte Stefan Ochs (wetterochs.de) mitteilt.

In der Nacht zum Mittwoch ist es gering bewölkt oder klar. Die Temperaturen sinken auf 17 bis 10 Grad, in manchen Lagen Nord- und Oberfrankens örtlich bis 8 Grad. Tagsüber bringt der Mittwoch erneut viel Sonnenschein und einen tiefblauen Himmel.

Am Mittwoch viel Sonne zur partiellen Sonnenfinsternis

Am Abend bleibt der Himmel zur partiellen Sonnenfinsternis wolkenlos. Die Temperaturen steigen auf 25 bis 32 Grad, in Unter- und Mittelfranken sind bis zu 32 Grad möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost.

Am Donnerstag wird es erneut sonnig und verbreitet heiß. Bei wolkenlosem Himmel steigen die Temperaturen auf 29 bis 36 Grad, am kühlsten bleibt es in den höheren Lagen. Über den Alpen und dem Bayerischen Wald können sich einige hohe Quellwolken bilden. In der Nacht zum Freitag bleibt der Himmel klar. Die Tiefstwerte liegen zwischen 17 und 11 Grad.

Am Samstag wird es noch einmal "sehr heiß" - bis zu 35 Grad sind laut dem "Wetterochs" möglich. Doch schon dann zeichnet sich eine "Umstellung der Großwetterlage" ab: Eine Kaltfront nähert sich, sodass am Samstagabend bereits erste Gewitter möglich sind.

Nach 35 Grad am Samstag stellt sich das Wetter auch in Franken um

Ab Sonntag ändert sich das Wetter dann grundlegend. Das gewohnte Muster, bei dem nach jeder Kaltfront schnell wieder Hochdruckwetter folgt, bleibe dieses Mal aus, erklärt Ochs. Stattdessen bewegen sich Tiefdruckgebiete vom Atlantik nach Mitteleuropa. Dadurch erwartet uns wechselhaftes Sommerwetter mit abwechselnd sonnigen Abschnitten und Regenschauern. Die Höchsttemperaturen liegen dann "nur" noch bei etwa 25 Grad.

Noch bis Samstag leiden die Pflanzen unter der anhaltenden Trockenheit. Besonders Bäume und Sträucher in bebauten Gebieten zeigen laut dem Experten zunehmend Trockenschäden – vor allem in Gärten direkt an der Straße. Ein Tipp: Im eigenen Garten nachschauen, ob Blätter schlaff herunterhängen oder braun verfärbt sind, und bei Bedarf wässern. mit dpa

Vorschaubild: © Florian Wiegand/dpa