Zuletzt erreichten uns Frühlingstemperaturen und Sonnenstrahlen. Doch seit dieser Woche bedeckt eine Wolkendecke den Himmel über Franken, Regenschauer ziehen über die Region. 

Die Prognosen der Meteorologen zeichnen ein ähnliches Bild für die kommenden Tage. "Bis einschließlich Samstag ist es wechselnd bewölkt mit einzelnen Regenfällen und Schauern", sagt Wetter-Experte Stefan Ochs. Grund dafür sind "atlantische Tiefs", die ihren Höhepunkt über dem Westen Europas erreichen. Nachmittags kann es zudem auch mal blitzen und donnern. Ab Freitag gibt es wieder häufiger Zwischenaufheiterungen.

Atlantische Tiefs bringen Regenschauer

Regenschauer mit einer Menge von 10 bis 30 Liter pro Quadratmeter werden vorhergesagt.

Dabei liegen die Höchsttemperaturen rund um 15-17 Grad Celsius. In den Nächten kühlt es auf acht bis vier Grad Celsius ab. 

Die Niederschläge sind enorm wichtig. Zuletzt gab es vermehrt Meldungen, dass der Boden sehr trocken ist. Zudem stieg die Waldbrandgefahr, weshalb auch Kontrollflüge über den fränkischen Wäldern stattfanden. Laut Angaben des "Deutschen Wetterdienstes" war der April 2020 der dritt trockenste April seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1881.

"Die Trockenheit ist in den nächsten Tagen erst einmal kein akutes Problem mehr", so Ochs. Allerdings sind weitere Schauer notwendig, damit sich die Lage in den Wäldern und der Landwirtschaft entspannt. Die Zugbahnen der Schauer und Gewitter treiben das Wetter von Westen nach Osten, die mal mehr, mal weniger Regen bringen können. Das bedeutet, dass auch viel Zufall mit im Spiel ist.

tu