150 Filialen: Discounter mit massiver Schließungswelle – nächster Laden in Franken zu

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Massive Schließungswelle bei Kik – nächster Laden in Franken schließt
Das Discounter-Geschäft bietet neben Kleidung und Textilien unter anderem auch Deko- und Küchenartikel an. (Symbolbild)
Symbolbild: Bekleidungsgeschäft
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Die Schließungswelle des Mode-Discounters macht auch vor Franken nicht Halt. Nun macht eine weitere Filiale dicht.

Der Textil-Discounter Kik baut sein Filialnetz in Deutschland massiv ab. Rund 150 Filialen stehen vor dem Aus oder wurden bereits im Verlauf des Jahres geschlossen. "Die Schließungen erfolgen aus wirtschaftlichen Gründen und sind Teil der laufenden Optimierung unseres Filialportfolios", sagt eine Sprecherin des Konzerns auf Anfrage von inFranken.de.

Welche Filialen genau betroffen sind und wann genau sie dichtmachen, wird nun nach und nach bekannt. Auch Filialen in Franken bleiben davon nicht verschont.

Neueste Schließung: Kik-Filiale in Bad Windsheim ist Geschichte

Das Geschäft in Bad Windsheim im mittelfränkischen Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ist dabei das jüngste Opfer der großen Schließungswelle. "Der letzte Verkaufstag unserer Filiale in Bad Windsheim war der 9. September 2026", heißt es vonseiten des Unternehmens. Damit macht auch die letzte Filiale in Franken dicht, deren Schließung im Vorhinein bekannt war.

Vier weitere Filialen in Franken wurden bereits im Zuge der Neuaufstellung des Textil-Konzerns geschlossen. Das bestätigte das Unternehmen. Zum 17. Januar schloss die Filiale in Wunsiedel, darauf folgte die Schließung in Burgthann zum 31. Januar. Direkt zum 11. Februar gab Kik die Filiale in Schweinfurt auf. Auch Uffenheim war von der Schließungswelle betroffen. Hier schloss die Kik-Filiale zum 14. März für immer ihre Pforten.

Wie viele Beschäftigte von den Schließungen in Franken genau betroffen sind, dazu macht das Unternehmen keine Angaben. "Grundsätzlich bieten wir den betroffenen Mitarbeitenden eine Weiterbeschäftigung in umliegenden Filialen an", so heißt es auf Nachfrage von inFranken.de. Auch zu Zahlen der KiK-Beschäftigten in Franken macht das Unternehmen keine Angaben.

Schließungen in Franken – kommt etwas nach?

Innerhalb der Schließungswelle standen auch Neueröffnungen im Raum. Mehrere Medien berichten allerdings nur von rund geplanten 15 Neueröffnungen des Textil-Riesens. Und wie sieht das in der Region aus? Zu möglichen Neueröffnungen in Franken könne man derzeit keine Angaben machen, so das Unternehmen.

Der Mode- und Textil-Discounter Kik wurde 1994 gegründet. Der Handelskonzern Tengelmann, zu dem die Kette gehört, machte unlängst Schlagzeilen, nachdem der ehemalige Chef in den Schweizer Alpen verschwand. Mit über 2000 Filialen ist Kik die größte Textilkette Deutschlands. Bundesweit arbeiteten Stand 2025 rund 19.000 Mitarbeiter für den Konzern.