Zwei Menschen wurden bei einem Unfall im Landkreis Bayreuth verletzt. Nun erklärt die Polizei, wie es zu dem Unglück kam.
Am Samstagabend ereignete sich auf der Kreisstraße BT 1 bei Eckersdorf ein Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Das berichtet die Polizei am Sonntag (20. September 2026). Eine Autofahrerin wollte abbiegen und verlangsamte dafür ihr Fahrzeug. Ein hinter ihr fahrender Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auf.
Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der an den Fahrzeugen entstandene Schaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 13.000 Euro.
Laut Erstmeldung: Frau bei Unfall eingeklemmt oder eingeschlossen
Kurz vor 18 Uhr waren im westlichen Landkreis Bayreuth die Alarmmelder bei Rettungsdienst und Feuerwehr angeschlagen, das berichtet der BRK‑Kreisverband Bayreuth am Samstag (19. September 2026). Nach einem Notruf wurden Einsatzkräfte zu einem Unfall auf der Straße zwischen Eckersdorf und Mistelgau gerufen. Zwei Autos waren zusammengestoßen. Laut erster Meldung sollte es eine eingeklemmte Person geben.
Die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach schickte daraufhin eine Notärztin, zwei Rettungswagen sowie die Feuerwehren aus Mistelgau, Eckersdorf und Donndorf zum Unfallort. Auch der Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK und Führungskräfte der Kreisbrandinspektion Bayreuth wurden informiert.
Vor Ort zeigte sich, dass eine Person einen der beteiligten Wagen bereits verlassen hatte. Im zweiten Auto war, entgegen der Erstmeldung, keine Frau eingeklemmt oder eingeschlossen. Nach der Untersuchung der Insassen durch die Notärztin wurde festgestellt: Eine Person wurde mittelschwer, die zweite Person leicht verletzt.
30 Feuerwehrleute sowie 7 Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort
Beide Unfallbeteiligten wurden mit den Rettungswagen, davon einer vom BRK-Kreisverband Bayreuth und einer vom privaten Rettungsdienst SKS in ein Klinikum gebracht. Insgesamt waren sieben Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und 30 Feuerwehrleute am Unfallort.
Die Feuerwehr sicherte zweifachen Brandschutz, nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf und bereitete einen Platz für mögliche technische Hilfeleistungen vor. Zur Verkehrsabsicherung wurde außerdem die Feuerwehr Mistelgau nachalarmiert.