Feuerwehr-Großeinsatz mit 180 Kräften am Sonntag – Polizei nennt Brandursache

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Feuerwehr-Großeinsatz in Pegnitz mit 180 Kräften: Polizei nennt Brandursache
Mit einem Großaufgebot war die Feuerwehr am Sonntag in Pegnitz im Einsatz.
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Feuerwehr Hainbronn
Feuerwehr-Großeinsatz in Pegnitz mit 180 Kräften: Polizei nennt Brandursache
Mit einem Großaufgebot war die Feuerwehr am Sonntag in Pegnitz im Einsatz.
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Feuerwehr Hainbronn

Am Sonntag gab es einen Feuerwehr-Großeinsatz in Pegnitz. Ein technischer Defekt, vermutlich in einem Batteriespeicher, hatte den Brand ausgelöst.

Gegen 8.45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in der Pestalozzistraße in Pegnitz alarmiert. Das erläutert Stephanie Bleuse, Pressesprecherin der Kreisbrandinspektion Bayreuth, gegenüber inFranken.de.

Stephan Fleischer war als Kommandant der Feuerwehr Pegnitz der Einsatzleiter vor Ort. Bereits auf der Hinfahrt sahen die Feuerwehrleute den schwarzen Rauch, berichtet er. Flammen loderten aus dem Dach, so Bleuse.

PV-Anlage auf Dach stellt Feuerwehr vor größere Herausforderung

Ein Großaufgebot der Feuerwehr war vor Ort, in der Spitze bis zu 180 Kräfte. Auf dem gesamten Dach sei eine PV-Anlage verbaut gewesen, erläutert die Pressesprecherin. Für die Feuerwehrleute war deswegen besondere Vorsicht geboten, führt Kommandant Fleischer aus, da die Gefahr bestand, dass diese noch Strom führte. Diese Befürchtung habe sich allerdings nicht bestätigt.

Laut dem Einsatzleiter war die Feuerwehr mit drei Drehleitern im Einsatz. Neben der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, der Polizei und weiteren Kräften wurde ein Bagger-Unternehmen zur Verstärkung gerufen. Dieses entfernte das Dach, damit die Feuerwehr den Brand schließlich vollständig löschen konnte.

Gegen 15.30 Uhr war der Einsatz abgeschlossen, erklärt Sprecherin Bleuse gegenüber inFranken.de. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist als Brandursache vermutlich ein technischer Defekt anzunehmen, so die Polizei. Laut der Sprecherin der Kreisbrandinspektion Bayreuth sei das Feuer aus dem Batteriespeicher ausgegangen. Die Polizei-Ermittlungen hierzu dauern an. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 100.000 Euro.