Im Rahmen einer bayernweiten Aktion haben Polizisten am Sonntagabend (12. Mai ) zahlreiche Lastkraftfahrer kontrolliert. Allein in Oberfranken waren 15 Fahrer alkoholisiert und durften die geplante Fahrt nicht antreten.
Im Rahmen einer bayernweiten, vom Bayerischen Innenministerium initiierten Aktion, kontrollierten Polizisten am Sonntagabend (12. Mai 2019) zahlreiche Lastwagenfahrer - unter anderem auf oberfränkischen Rastplätzen. 15 der kontrollierten Fahrer waren alkoholisiert und durften die Weiterfahrt nicht antreten.
In Oberfranken kontrollierte die Polizei am Sonntagabend 411 Lastwagenfahrer
An mehreren Rastanlagen und Autohöfen entlang der oberfränkischen Autobahnen kontrollierten die Beamten der Verkehrspolizei am Sonntagabend Lastwagenfahrer. Die Polizisten richteten ihr Augenmerk insbesondere auf die Fahrtüchtigkeit der Berufsfahrer, die sich mit Ende des Wochenendfahrverbotes am Sonntagabend um 22 Uhr wieder ans Steuer ihrer Fahrzeuge setzten.
Die meisten der Kraftfahrer waren entsprechend der Atemalkoholtests nüchtern. Mit einem Großteil der Fahrer galt es, sich mit "Händen und Füßen" verständig zu machen, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig waren - so das Polizeipräsidium Oberfranken in einer Pressemitteilung. 15 der insgesamt 411 kontrollierten Lastwagenfahrer standen unter Alkoholeinfluss. Bei ihnen zeigte der Atemalkoholtest einen Wert von über 0,5 Promille an. Die Polizisten untersagten den Fahrern daher den geplanten Fahrtantritt.
Der höchste gemessene Alkoholwert lag bei über 3 Promille
Den höchsten gemessenen Atemalkoholwert hatte ein litauischer Kraftfahrer mit über drei Promille. Da er zudem die Arbeit der Polizeibeamten vor Ort massiv störte, nahmen sie ihn in Gewahrsam. Anschließend schlief er seinen Rausch in der Zelle aus.
Auch in Hessen wurden in diesem Jahr Fahrtüchtigkeits-Kontrollen bei Kraftfahrern gemacht und erschreckend viele Alkoholsünder unter ihnen festgestellt.
Die Polizisten verdeutlichten den Kraftfahrern ihre besondere Verantwortung im Verkehr
Die Polizisten wiesen die Berufskraftfahrern im Rahmen dieses Präventiv-Einsatzes außerdem auf ihre besondere Verantwortung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern hin. Durch das Gewicht und die Größe der Lastwagen entstehe ein deutlich höheres Gefährdungspotenzial - so das Polizeipräsidium Oberfranken.
In dessen Zuständigkeitsbereich ereigneten sich im Jahr 2018 insgesamt 17 Verkehrsunfälle, an denen alkoholisierte Kraftfahrer beteiligt waren. Dabei erlitten 16 Personen teils schwere Verletzungen. Die Oberfränkische Polizei wird wegen dieser Vorfälle und der Ergebnisse des Präventiveinsatzes auch weiterhin vergleichbare Kontrollen durchführen.