Der ominöse sibirische Kaltluftvorstoß sei in den Prognosen entweder ganz verschwunden oder verschoben worden, erklärt Ochs weiter. Bis einschließlich Sonntag, 25. Januar, würde das Wetter in Franken davon auf jeden Fall nicht beeinflusst. Die Kaltluft, die uns aktuell betrifft, sei eine "reine Eigenproduktion" aufgrund der immer noch langen Nächte. In der Vorwoche hatte der fränkische Meteorologe angekündigt, dass in der zweiten Hälfte dieser Woche sibirische Kaltluft nach Skandinavien und Russland vorstoße. Ob diese Kaltluft auch Franken erreichen werde, war zwar zunächst unklar. Allerdings hatte Ochs ab Ende Januar "Potenzial für große Kälte" gesehen.
Fränkische Frosttage: Winterwetter zwischen Sonne, Nebel und Schnee
Die Wettervorherasage für Franken von Stefan Ochs deckt sich mit der des Deutschen Wetterdienstes (DWD): In Oberfranken bleibt das Wetter bis Sonntag, den 25. Januar, überwiegend winterlich ruhig. Laut DWD bewegen sich die Tageshöchsttemperaturen zwischen -5 Grad Celsius und +2 Grad Celsius, während nachts strenger Frost mit Tiefstwerten von bis zu -10 Grad Celsius erwartet wird. Die Region bleibt trocken, und die Sonne zeigt sich regelmäßig zwischen dichten Wolken. Besonders auf glatten Straßen ist Vorsicht geboten, da frostige Nächte die Bedingungen verschärfen können.
Mittelfranken zeigt sich ähnlich winterlich, jedoch mit leicht schwankenden Temperaturen. Tagsüber werden Werte von -2 Grad Celsius bis +4 Grad Celsius erreicht, nachts sinkt das Thermometer auf Werte unter -5 Grad Celsius. Laut BR-Wetter dominieren Nebel und Hochnebel, welche die Sicht beeinträchtigen können. Ab Freitag könnten leichte Schneefälle auftreten, die jedoch voraussichtlich nur geringe Mengen bringen. Insgesamt bleibt die Wetterlage stabil und typisch für den Januar. Unterfranken erlebt bis Sonntag eine Mischung aus frostigen Nächten und trüben Tagen. Die Temperaturen liegen tagsüber bei etwa +1 Grad Celsius bis +5 Grad Celsius und sinken nachts auf -3 Grad Celsius bis -7 Grad Celsius. Am Sonntag beginn in weiten Teilen der Region mit Nebel und Hochnebel, während in den Hochlagen der Rhön sonnige Abschnitte möglich sind. Im Verlauf des Tages steigt die Chance auf sonnige Abschnitte auch in tieferen Lagen, dennoch bleibt die Atmosphäre kühl und trocken.
Insgesamt zeigt sich das Wetter in den fränkischen Bezirken typisch winterlich. Autofahrer sollten sich auf mögliche Glätte einstellen, besonders in den frühen Morgenstunden. Wintersportler und Naturfreunde freuen sich über ideale Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten. Menschen mit empfindlicher Gesundheit oder ältere Personen könnten die kalten Temperaturen als belastend empfinden, während der klare Himmel und die trockene Witterung für viele eine willkommene Abwechslung bieten.
Winterzauber in Bayern, Deutschland zittert: Kälte, Schnee und ein Hauch Sibirien
Auch in ganz Bayern bleibt das Wetter stabil und winterlich. Die Nächte werden frostig, insbesondere in den Tälern des Bayerischen Waldes, wo die Temperaturen auf bis zu -11 Grad Celsius sinken können. Tagsüber sorgt die Sonne für ein leichtes Plus, während Nebel- und Hochnebelfelder in Schwaben für trübere Abschnitte sorgen. Niederschläge sind nicht zu erwarten, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Die Wetterlage wird durch ein Blockadehoch über Skandinavien geprägt, das Tiefdrucksysteme vom Atlantik fernhält. Laut Wetterprognose-Wettervorhersage.de sorgt dieses Hochdruckgebiet für ruhiges Winterwetter mit klaren Nächten, frostigen Temperaturen und gelegentlichem Sonnenschein. Die lange Dunkelheit verstärkt die nächtliche Abkühlung, wodurch Reifbildung und Glättegefahr begünstigt werden.
Das Deutschland-Wetter wird in den kommenden Tagen von einem Blockadehoch über Skandinavien beeinflusst, das sibirische Kaltluft ins Land führt. Diese Luftmassen bringen eisige Temperaturen von bis zu -20 Grad Celsius im Flachland. Wie wetter.de berichtet, könnte dies für Deutschland wie eine "kleine Eiszeit" wirken. In der zweiten Wochenhälfte wird die Wetterlage in Deutschland laut Wetterprognose-Wettervorhersage.de unbeständiger. Ein Atlantiktief trifft auf die sibirische Kaltluft und könnte vereinzelt Schneefälle bringen. Doch die Prognosen schwanken: Während einige Modelle ein wenig Schnee erwarten, bleiben andere bei einer niederschlagsfreien Aussicht. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen -2 und +4 Grad Celsius, nachts bleibt es frostig.
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