• 55-Jährige aus Gößweinstein wird Opfer von WhatsApp-Betrugsmasche
  • Unbekannter sendet ihr "Mama"-Nachricht
  • Frau glaubt Betrüger und verliert so rund 1700 Euro

Die Polizei warnt vor einer aktuellen WhatsApp-Betrugsmasche. Am Freitagvormittag (11. März 2022) fiel eine 55-Jährige aus Gößweinstein (Landkreis Forchheim) den Trickbetrügern zum Opfer.

Betrugs über WhatsApp: So erbeuteten die Täter 1700 Euro

Gegen 8 Uhr erhielt die Frau von einer unbekannten Nummer eine Nachricht auf ihr Smartphone. Der Verfasser der Nachricht begann die Mitteilung mit dem Wort "Mama", weshalb die 55-Jährige fälschlicherweise davon ausging, dass ihr Sohn die Nachricht geschickt hatte. Ein fataler Fehler.

Im weiteren Chat-Verlauf erklärte der angebliche Sohn, dass sein Handy kaputt wäre und bat die 55-Jährige darum, dringende Überweisungen für ihn zu tätigen. Daraufhin begab sich die Frau zur Bank und tätigte eine Überweisung in Höhe von insgesamt etwa 1700 Euro auf eine IBAN-Nummer, welche ihr per WhatsApp mitgeteilt wurde. Der Betrug wurde erst bemerkt, als ihr richtiger Sohn nach Hause kam.

An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, sensibel mit Nachrichten unbekannter Rufnummern umzugehen. "Seien Sie daher misstrauisch, wenn Sie eine unbekannte Nummer kontaktiert und Geldforderungen gestellt werden. Speichern Sie unbekannte Nummern nicht ohne weiteres als Kontakt ab. Ein persönlicher Kontakt zu einem Angehörigen kann schnell Aufklärung darüber verschaffen, ob es sich um einen Betrug handelt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihre örtlich zuständige Polizeidienststelle."

WhatsApp zählt zu den beliebtesten Messenger-Diensten weltweit: Die Nutzer können sich schon bald auf diese hilfreichen und praktischen Neuerungen freuen.