Jim Carrey sorgte bei der César-Verleihung für Irritationen. Manche spekulieren, dass er nicht selbst zur Verleihung gekommen war, sondern ein Doppelgänger
War er's? Oder war er's nicht? Jim Carrey wurde vergangenen Donnerstag bei den César-Awards mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Der kanadisch-amerikanische Schauspieler war zur Veranstaltung in Frankreich angereist, um die Auszeichnung persönlich entgegenzunehmen. Seit dem reißen die Spekulationen nicht ab. Carrey, so die Beobachtung vieler, sah anders aus als sonst. Manche vermuten sogar, der Hollywood-Star habe einen Doppelgänger zur Preisverleihung geschickt. Nun hat sich der Generaldelegierte der César-Akademie zur Debatte geäußert.
Das Gerücht, dass Carrey bei der Preisverleihung gar nicht persönlich anwesend gewesen sei und die Dankesrede auf Französisch jemand anderes gehalten habe, weist Gregory Caulier entschieden zurück. In einer Erklärung an das Unterhaltungsmagazin "Variety" am Montag bezeichnete er die Gerüchte als ein "Nicht-Thema". Carreys Auftritt sei authentisch gewesen und ein "historischer Moment", so der Generaldelegierte. Der Schauspieler habe sich monatelang auf den Auftritt in Paris vorbereitet und genauso lange an seinem Französisch gefeilt.
"Von Anfang an war er von der Einladung der Akademie sehr gerührt", erklärte Caulier. "Acht Monate lang fanden konstruktive Gespräche statt." Caulier wies auch darauf hin, dass der Hollywood-Star "mit seiner Partnerin, seiner Tochter, seinem Enkel und zwölf engen Freunden und Familienmitgliedern" nach Paris gekommen sei. Auch dessen Publizist sei vor Ort gewesen sowie der französische Filmemacher Michel Gondry, der mit Carrey den Spielfilm "Vergiss mein nicht!" drehte.
Jim Carrey erinnerte an seine französischen Vorfahren
Auch Jim Carreys Sprecher äußerte sich zu der Debatte. Demnach nahm der Schauspieler "an der César-Verleihung teil, wo er seinen Ehrenpreis entgegennahm", hieß es am Montag in einer knappen Mitteilung an das Boulevardmagazin "People".
Das Publikum vor Ort nahm Carreys Rede am 26. Februar begeistert auf. Er bedankte sich gerührt für die Auszeichnung und erinnerte daran, dass sich unter seinen Vorfahren auch ein Franzose befand. "Vor etwa 300 Jahren wurde mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Urgroßvater Marc-François Carré in Frankreich, in Saint Malo, geboren", erklärte er. Dieser Vorfahr sei schließlich nach Kanada ausgereist, ins Geburtsland des Schauspielers.
Quelle: teleschau – der mediendienst