Meist ist es Nacht, wenn die Rettungshundestaffel von der Polizei alarmiert wird. Dann sind aber alle anderen Vorbereitungen in dem abzusuchenden Gelände bereits getroffen. Die Jäger wurden informiert, dass Hundestaffeln unterwegs sind. Aber die Hunde, ohne Leine und ohne Halsband, tragen ohnehin einen roten sattelähnlichen Umhang mit einem Kreuz als Erkennungszeichen.

Wenn Sebastian Erner aus Effeltrich seiner schwarzen Labradorhündin Luna den roten Sattel anlegt, ist er immer in einer brisanten Angelegenheit unterwegs: Personensuche mit der Hunderettungsstaffel auf einer großen freien Fläche. 90 Prozent der Einsätze sind nachts. Von einer Auffindungsquote zu sprechen ist schwierig, da nicht gewährleistet ist, dass sich die vermisste Person auch in dem Gelände befindet.

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