Laden...
Neusles
Konzert

"The Blarneys" brachten Irland in den Musikstadel nach Neusles

Ob einfühlsame a-capella Melodien oder Instrumentalstücke, den Musikern von "The Blarneys" gelang es, irische Stimmung zu erzeugen.
Artikel drucken Artikel einbetten
In ein Irish Pub hat sich die Kulturscheune der Familie Kunzmann vorübergehend verwandelt.  Foto: Josef Hofbauer
In ein Irish Pub hat sich die Kulturscheune der Familie Kunzmann vorübergehend verwandelt. Foto: Josef Hofbauer
Handgezupft, beziehungsweise mundgeblasen präsentierten Erich Seckendorf, Reinhard Drost und Christine Hager sowie Ulrike und Ernst Kunzmann als "The Blarneys" im Musikstadel in Neuses ein abenfüllendes Programm mit irischen Trinkliedern und Tanzweisen. Ob einfühlsame a-capella Melodien oder Instrumentalstücke, den Musikern gelang es, ein vielschichtiges Stimmungsbild der Atlantik-Insel nachzuzeichnen.

Von den "Cliffs of Dunin" aus nahmen die Musiker die über hundert Gäste, die im Laufe des Konzertes immer mehr zu einer großen Familie zusammenwuchsen, mit auf eine Reise quer über die "grüne Insel" zum größten See und besangen "The Bonnie Banks o' Loch Lomond." Danach lauschten die Gäste den Träumen eines Seemanns, der von "Fiddlers Green", dem Himmel träumt, in dem es Pubs und Clubs gibt, mit hübschen Mädchen, dazu Freibier und Rum.


In Dublin besangen sie das Wahrzeichen der Stadt, das Denkmal der schönen Fischhändlerin "Molly Malone" an der Ecke Grafton Street/Suffolk Street. Begeistert stimmte das Publikum in den Refrain ein: "Alive alive oh, alive alive ohh, singing cockles and mussels, alive alive ohhh."

Die Blarneys nahmen ihre Gäste auch mit in ein "Irish Pub" in dem ein Cobbler, ein Schuhmacher, eine musikalische Kurzbeschreibung seines Lebens liefert und ein weiterer Gast nach "Whiskey before breakfast" oder "Whiskey in the jar" von "The Auld Triangle" im Gefängnis berichtet, ein Song, der durch die "Dubliners" bekannt wurde. Auch wenn der eine oder andere Pub-Besucher dem Bekenntnis "Wrecked again" zustimmen muss, lange dauern erfahrungsgemäß solche Vorsätze nicht.

Beim nächsten Besuch wird erneut getrunken, gelacht und gesungen, beispielsweise das Wiegenlied "Too Ra Loo Ra Lai" oder "The wild rover", ein Lied das von einem Seemann erzählt, der all sein Geld für Whiskey und Bier ausgegeben hat. Die deutsche Version "An der Nordseeküste" stammt von Klaus & Klaus. Auch bei "Maries Wedding" fielen die Gäste wieder spontan in den Refrain ein. "Step we gaily on we go, heel for heel und toe for toe, arm and arm and row and row, all for Marie's wedding."



Verwandte Artikel