In mehreren Gemeinden in den Landkreisen Forchheim, Erlangen-Höchstadt und Bamberg ist es am Donnerstagmorgen zu Stromausfällen gekommen. Betroffen waren insgesamt rund 3000 Haushalte, sagt Maximilian Zängel, Pressesprecher beim Netzbetreiber Bayernwerk.

Ursache dafür, dass einige Familien ihr Frühstück am Donnerstag bei Kerzenschein abhalten mussten, war der Sturm, der über Franken hinweg zog. "Es kam zu zwei Störungen, da Bäume in die Leitungen gefallen waren", so Zängel. Betroffen waren die Kommunen Frensdorf, Pettstadt, Hausen, Heroldsbach und Hemhofen. Die Stromausfälle hatten um 7.10 Uhr begonnen und konnten um 8.15 Uhr behoben werden. "Unser gesamtes Netz wird zentral in der Oberpfalz verwaltet", erklärt Zängel. Wenn dann eine Störung festgestellt wird, werde ein Service-Techniker vor Ort informiert. Dieser suche die Störungsstelle und meldet sie zurück in die Zentrale. "Dann werden Schaltmaßnahmen ergriffen, so dass der beschädigte Teil vom Netz genommen wird." Da das Netz von Bayern werk sehr engmaschig sei, könne Strom über andere Leitungen an die Haushalte geliefert werden.

Ein Sprecher der Stadtwerke Forchheim erklärte, dass ihnen nur zwei kurze Störungen gemeldet wurden. Dabei seien sehr empfindliche Bauteile betroffen gewesen, die schon bei extrem kurzen Ausfällen Alarm schlagen.