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Neunkirchen am Brand
Baugebiet

Nach Abriss des Betonwerks Hemmerlein steht ein aufwändiger Tiefbau an

Das ehemalige Betonwerk Hemmerlein in Neunkirchen am Brand ist abgerissen. Für das geplante Wohnungsbaugebiet muss ein neuer Kanal für Regenwasser gebaut werden. Und das wird teuer, weil eine alternative Trasse nicht möglich ist.
Das Baugebiet Hemmerlein nach dem Abbruch des Betonwerks in Neunkirchen am Brand Foto: Petra Malbrich
Das Baugebiet Hemmerlein nach dem Abbruch des Betonwerks in Neunkirchen am Brand Foto: Petra Malbrich
Im Trennsystem wird das neue Baugebiet im ehemaligen Betonwerk Hemmerlein in Neunkirchen am Brand erschlossen. Zugleich wird ein Regenrückhaltebecken gebaut. Die Bausumme beträgt 1 844 000 Euro. Das Rückhaltebecken fasst 1600 Kubikmeter Wasser und wird nördlich des Gewerbegebiets Ost in der Fritz-Ritter-Straße gebaut. Das Becken dient dann neben der Oberflächenentwässerung aus dem Hemmerlein-Baugebiet auch als Retentionsraum für die Niederschläge der bestehenden Siedlung des südlichen Bereichs der Gugel in der Nürnberger Straße. Die Trassenführung dieses Regenabwasserkanals entlang der Gräfenberger Straße mit Regenrückhaltebecken stellte Ingolf Eckert von dem Ingenieurbüro Höhnen und Partner in der Bauausschusssitzung vor. 450 Meter lang ist diese Trasse der Trennkanalisation, die an der Einmündung Georg-Hemmerlein-Straße/Gräfenberger Straße an den Regenwasserableitungskanal anbindet und im Fahrbahnbereich der Kreisstraße FO 28 verläuft. Eine alternative Trassenführung war geprüft worden, im unbefestigten Bereich neben der Kreisstraße. Den Kanal dort zu bauen, ist jedoch nicht möglich, da sich dort Nieder- und Mittelspannungskabel befinden, so dass der Kanal im Fahrbahnbereich verlaufen muss. Genau das jedoch macht die Maßnahme teurer. Denn zum einen muss ein Ableitungskanal in einer Tiefe bis zu 6,30 Metern für eine Entwässerung im freien Gelände gebaut werden, zum anderen muss die Fahrbahn der Kreisstraße FO 28 erneuert werden werden. Diese Wiederherstellung der Fahrbahn wird mit 273 000 Euro beziffert, inklusive der Nebenkosten. Dazu gehören die Aushubmassen und die Entsorgung des Materials, welches unter die Bodenbelastungsklasse "Z 1.2" (eingeschränkter offener Einbau in Gebieten mit hydrogeologisch günstigen Verhältnissen) fällt. Der Regenwasserableitungskanal kostet 645 000 Euro, der Bau des Rückhaltebeckens 460 000 Euro. Die Baumaßnahme wurde für die Förderung "Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben" (RZWas) angemeldet. Diesen Entwurf genehmigte der Bauausschuss und empfahl dem Marktgemeinderat, diese Haushaltsmittel zu genehmigen.

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