Musiker haben immer Durst. Das war schon früher so und hat sich bis heute nicht geändert. Ein Naturgesetz quasi, gültig im ganzen Universum, wie das Gesetz der Schwerkraft.

Doch bis in die Gemeinde Hausen hat sich dies scheinbar noch nicht herumgesprochen. Dort hatten die Kerwasburschen des Vereins "Deutsche Brüder" beim Aufstellen des Kirchweihbaumes zwar ein Fass Bier auf dem Traktor. Sie hatten es aber schlichtweg vergessen, den Musikern der Heroldsbacher Volksmusik auch Krüge bereitzustellen. Doch die findigen - und vor allen Dingen durstigen - Musikanten wussten sich zu helfen.

Wie wäre es mit dem Tenorhorn?


Ludwig Eisen beispielsweise marschierte mit seinen Becken zum Fass. "Die Dinger sind schließlich universell einsetzbar", dachte er sich wohl dabei. Doch viel Fassungsvermögen hat die runde Scheibe nicht, was seinen Kollegen Rudi Eisen auf den Plan rief: "Probier es doch mal mit dem Tenorhorn!"