• Grundsteinlegung des Bauprojekts "StattHäuser" der Sparkasse Forchheim
  • 41 Wohneinheiten inklusive Tiefgarage entstehen in der Birkenfelderstraße 
  • Spatenstich bereits im September 2020
  • Wohnungen sollen bis Ende 2022 bezugsfertig sein

Mit den sogenannten "StattHäusern" reagiere die Sparkasse Forchheim auf den Trend zur Stadtwohnung und realisiere "ein zukunftsfähiges Wohn- und Immobilienkonzept", erklärt die Sparkasse. Seit dem Spatenstich sei von Früh bis Spät ein reges Treiben auf der Baustelle, weshalb der Baufortschritt in der Birkenfelderstraße mittlerweile täglich zu sehen sei.

Forchheim: Grundsteinlegung für 41 neue Wohnungen im Stadtzentrum

Innerhalb des letzten halben Jahres wurde das Fundament und das Untergeschoss des Gebäudekomplexes hochgezogen. Final sollen 41 Wohneinheiten mit Terrasse oder Loggia sowie Tiefgaragenplätze entstehen - "zentrumsnah und gleichzeitig mit Blick gen Walberla und Fränkische Schweiz".  Dr. Ewald Maier, Vorstand der Sparkasse Forchheim, erklärt bei der Grundsteinlegung: "Es handelt sich bei den "StattHäusern" wahrlich um ein städtebauliches Highlight mit einzigartiger Umsetzung in unserer Region. Diese Wohneinheiten bieten eine Symbiose aus städtischen Leben einerseits und Wohnen im Grünen andererseits."

Die "StattHäuser" würden mit Ihrer attraktiven Lage das Wohnen im Herzen Forchheims ermöglichen. Vier "StattHaus"-Bausteine entstehen deshalb an der Birkenfelderstraße. Bezugsfertig sollen sie bis Ende 2022 sein. 

Die feierliche Grundsteinlegung der "StattHäuser" fand am Freitag (29. Juli 2021) statt. Als Ehrengäste waren auch der Forchheimer Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein (SPD) und der Landrat des Landkreises Forchheim, Dr. Hermann Ulm  (CSU) vor Ort. Die Begrüßung der Veranstaltung erfolgte durch Dr. Ewald Maier, Vorstand der Sparkasse Forchheim. Das Bauvorhaben sei ein richtiger und wichtiger Schritt gewesen in Zeiten, in denen Wohnraum knapp bemessen sei. Die Idee dieses besonderen Bauvorhabens sei bereits vor Jahren entstanden. Die Genehmigung zum Bau wurde 2016 von der Stadt Forchheim erteilt und ab dem Zeitpunkt begann "eine intensive Zeit der Planung und Vorbereitung". Im September letzten Jahres sei der Spatenstich der "StattHäuser" erfolgt und man sei anschließend in die Umsetzungsphase gegangen. 

Forchheims Oberbürgermeister: "Es fehlen Wohnungen"

Das Thema Wohnen sei ein ganz zentrales in der Stadt Forchheim, denn „es fehlen Wohnungen, wir brauchen weiter Wohnungen, deswegen bin ich um jeden Partner dankbar“, so Oberbürgermeister Kirschstein in seiner Ansprache. „Bodenständig und ganz speziell“ beurteilt er die "StattHäuser" und sei fest davon überzeugt, dass dieses Bauprojekt nicht nur „kurze Wege“ in die Innenstadt biete. Zudem sei es auch ein "logischer, ökologischer Aspekt, den Wohnraum auch im Innenstadtbereich zu verdichten". 

Von Beginn an sei der Sparkasse wichtig gewesen, dass das Bauprojekt "StattHäuser" auch die regionale Förderung der Region berücksichtige. Partner bei der Umsetzung des Bauprojekts der Sparkasse sei deshalb die Firma Zorn Baukompetenz GmbH. Der Generalunternehmer der Firma  stellte in seiner Ansprache den "enormen Baufortschritt der letzten Monate seit Spatenstich im September 2020" heraus. Bisher seien 6000 Kubikmeter Beton und 55.000 Kilogramm Stahl verbaut worden. Das Anspruchsvollste beim Rohbau sei geschafft. Das sei vor allem durch die Leistung und Zusammenarbeit vieler Fachingenieure möglich: Verantwortliche für Statik, Bauphysik, Qualitätsmanagement und Gebäudetechnik würden Hand in Hand zusammen arbeiten, denn das Ziel sei, die "StattHäuser" "schlüsselfertig bis Ende 2022 an die Sparkasse zu übergeben". 

Ein weiteres Wohnbauprojekt in der Region: In Forchheim hat ein neues Bauprojekt begonnen. 61 neue Wohnungen sollen dort entstehen - in einer ganz besonderen Bauweise.