Nicht nur in Heroldsbach und Thurn wurde an diesem Wochenende "getrödelt", auch in Trailsdorf kamen alle Flohmarktfreunde auf ihre Kosten. Unter dem Blätterdach der mächtigen alten Linden, die vor dem ehemaligen Trailsdorfer Tanzsaal stehen, wartete am 3. und 4. Oktober eine bunte Mischung an kleinen und größeren Flohmarktschätzen auf die Besucher - von der handgeschliffenen Glaskaraffe über den originalen Nierentisch aus den 50er Jahren bis hin zur mechanischen Schreibmaschine.

Auch verschiedene "handverlesene" Kleidungsstücke durften nach Lust und Laune begutachtet und natürlich auch anprobiert werden. Helmut und Sonja Wagner, die diesen privaten Hofflohmarkt organisiert haben, zeigen sich begeistert: "Nie hätten wir gedacht, dass so viele Menschen die Gelegenheit zum ersten ,Trailsdorfer Trödel' nutzen würden. An diesen beiden Tagen sind wir mit vielen Besuchern ins Gespräch gekommen; nicht nur die Nachbarschaft kam in diesem Rahmen einmal wieder zusammen, sondern auch etliche ,Durchreisende' haben spontan angehalten, ein bisschen gestöbert und einen kleinen Plausch gehalten."

Viele nette Gespräche

Lotte Endrich, die das Angebot des Ehepaars Wagner ebenfalls mit einem üppig ausgestalteten Verkaufsstand ergänzte, kann dem nur zustimmen. "Bei den vielen netten Gesprächen geriet das Trödeln manchmal fast zur Nebensache", lacht sie. "Dabei war es uns wichtig, auch und gerade in ,Corona-Zeiten' den gemeindlichen Veranstaltungskalender mit einem kleinen Beitrag zu bereichern." "Vielleicht gibt dieser erste Hofflohmarkt ja auch einen Impuls für weitere Veranstaltungen in dieser Art", hofft Sonja Wagner. Helmut Wagner und Lotte Endrich können sich dem nur anschließen: "Dies war eine wunderbare Gelegenheit, ein bisschen ,Leben ins Dorf' zu bringen; vielleicht ist beim nächsten Mal ja der ein oder andere Trailsdorfer ebenfalls mit von der Partie!"