Die Sonne lachte, als die Blaskapelle Wiesenthau-Schlaifhausen die Besucher und alle Fahnenabordnungen von Schlaifhausen und Wiesenthau in das Festzelt des DJK-FC Schlaifhausen begleitet hat. Es war der Auftakt zu einem denkwürdigen Tag mit großem Programm, an dem der Verein seinen 50. Geburtstag feierte.
"In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist", sagte Pfarrer Michael Gehret bei der Festpredigt. Gehret unterstrich die Bedeutung des Vereins in gesellschaftlicher wie sozialer Hinsicht. In einem funktionierenden Verein gebe es keinen Platz für Egoismus. Stattdessen würden auch Schwächere Unterstützung erfahren. Nach dem Gottesdienst zogen alle Feiernden vom Festplatz vor das neue Sportheim. 2008 hatten die Schlaifhausener mit den Arbeiten am 420 000 Euro teuren Sportheim begonnen. Der große persönlicher Einsatz vieler Vereinsmitglieder hat zum Gelingen beigetragen.

"Eigentlich segnen wir damit die Menschen, die hier ein und ausgehen, im Sportheim Zuspruch erfahren", meinte Gehret. Besonders symbolträchtig findet er die Lage des gesamten Sportgeländes, das wie ein Bindeglied zwischen den beiden Orten Wiesenthau und Schlaifhausen liege.
Nach der Segnung ging es zurück in das Festzelt, wo Michael Schüpferling, Vorsitzender des Jubelvereins, die Ehrengäste willkommen hieß. Besonderen Beifall erhielt dabei Bürgermeister Hans Weisel (FW), der nach längerer Abwesenheit inzwischen wieder seinen Amtsgeschäften nachgeht.

Mehr als nur Sport

Edmund Mauser, DJK-Diözesanvorsitzender und BLSV-Kreisvorsitzender, überbrachte die Grüße seines Vorgängers Walter Fuchs.
"Spaß an der Bewegung ist der schönste Anlass, Sport zu treiben", sagte Mauser. Im Gegensatz zu vielen Fitnessstudios biete der Sportverein oft auch eine Form der Gemeinschaft, die über die reine Körperertüchtigung hinausgehe.
Mauser gratulierte auch im Namen der Kreisvereine. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er eine Ehrenurkunde zum Jubiläum an Michael Schüpferling.