In einem Mehrfamilienhaus in der Vogelstraße in Forchheim ist es am Montagnachmittag (04. Januar 2021) zu einem Zimmerbrand gekommen. Zwei Bewohner und ein Polizeibeamter wurden vorsorglich wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung ins Klinikum Forchheim gebracht.

Der Brand konnte vor Eintreffen der Rettungskräfte von einem Bewohner mittels Feuerlöscher eingedämmt werden. Beim Eintreffen der ersten Streife brannte das Feuer noch und wurde mit dem dienstlichen Feuerlöscher gelöscht.

Defekt an Steckdose löste wohl Brand aus

Nach Begutachtung des Brandherdes durch die Feuerwehr wird von einem technischen Defekt an einer Mehrfachsteckdose als Brandursache ausgegangen.Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizeiinspektion Forchheim derzeit auf circa 5000 Euro geschätzt.

Wie die Freiwillige Feuerwehr Forchheim darüber hinaus berichtet, war bei dem Brand im Forchheimer Stadtzentrum bei Eintreffen der Kräfte eine starke Rauchentwicklung sichtbar, weshalb umgehend ein Innenangriff vorbereitet wurde. Der Angriffstrupp ging in die Wohnung im zweiten Obergeschoss vor. Offenes Feuer war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu finden. Somit beschränkten sich die Aufgabe der Feuerwehr darauf, den Brandherd mittels Wärmebildkamera zu kontrollieren und weiter zu kühlen.

Mit Belüften der Wohnung war der Einsatz nach circa einer Stunde für die Rothelme beendet.Im Einsatz waren von der Feuerwehr der Kommandowagen, das Mehrzweckfahrzeug, das Löschgruppenfahrzeug, die Drehleiter und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sowie der Kreisbrandmeister Jan Gruszka, außerdem Rettungsdienst und Polizei.