Im Landkreis Forchheim wurde bei zwei Kanadagänsen das Geflügelpest-Virus H5N1 nachgewiesen. Noch ausstehende Testergebnisse weiterer Tiere verursachen Besorgnis.
Im Landkreis Forchheim gibt es derzeit zwei bestätigte Fälle von Geflügelpest (HPAI), auch als Vogelgrippe bezeichnet, wie das Landratsamt Forchheim mitteilte. Bei zwei Kanadagänsen, die am 10. Februar 2026 und am 11. Februar 2026 im Stadtgebiet Forchheim in der Nähe der Sportinsel gefunden wurden, hat das nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut das Geflügelpest-Virus vom Typ H5N1 festgestellt.
Auch bei weiteren Kanadagänsen aus den Gemeinden Forchheim und Ebermannstadt gibt es aktuell einen Verdacht auf Geflügelpest. Von diesen Tieren sind bereits Proben an das Friedrich-Loeffler-Institut geschickt worden. Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen noch aus.
Um zu verhindern, dass sich die Krankheit weiter verbreitet, wird darum gebeten, wildlebende Wasservögel wie Enten, Schwäne und Gänse nicht zu füttern. Die Fütterung von Singvögeln im eigenen Garten bleibt mit sauberen Futtersilos weiterhin risikofrei.
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