Der Frühling lässt weiter auf sich warten. Der Sonntag wird zwar freundlich und trocken, doch für den 1. Mai sind die Wetteraussichten eher mau.
Der Frühling lässt weiter auf sich warten: Der Freitag ist in Franken noch überwiegend stark bewölkt bis bedeckt mit einzelnen Regenfällen und Schauern. Erst am Abend kann die Sonne längere Zeit herauskommen. Maximal werden 11 Grad erreicht, meldet Stefan Ochs, Wetterexperte aus Herzogenaurach.
Im südlichen Bayern fiel sogar wieder Schnee. Der Deutsche Wetterdienste (DWD) verzeichnete vielerorts eine geschlossene Schneedecke von bis zu fünf Zentimetern. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in Kempten, Oberstdorf und München waren am Morgen eher Mütze und Schal als T-Shirt und Sonnenbrille gefragt.
Besserung ist am Wochenende laut DWD nur kurz in Sicht. Wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen ist es am Samstag in Franken. Vereinzelt gibt es Schauer, meist sind diese aber nur leicht. Maximal werden es 13 Grad.
"Der Sonntag wird der schönste Tag mit Sonne und 15 bis 18 Grad", sagte ein DWD-Sprecher. Das bestätigt auch Experte Ochs: Sonnig, trocken, maximal 17 Grad, schwacher bis mäßiger Südostwind - beim Sonntagswetter kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Die Zeichen verdichten sich indes, dass es um den Maifeiertag nicht so gut bestellt ist. Zu 60 Prozent platzt bereits über Mittag eine Kaltfront von Westen herein mit Regenfällen, starken Windböen und einem Temperatursturz von 13 auf 8 Grad. Aber immerhin gibt es noch eine vierzigprozentige Hoffnung auf eine bessere Zukunft, auf eine Kaltfront, die erst später kommt oder gar nicht und auf Sonnenschein und Temperaturen bis 20 Grad.
Diese immer noch recht großen Unsicherheiten beim Montag machen eine sinnvolle Prognose für die weiteren Tage ab Dienstag unmöglich, so Ochs.
mit dpa