Nachdem das ausgefallene Auswärtsspiel beim VfR München-Angerlohe nicht nachgeholt und aller Voraussicht nach am grünen Tisch gewertet wird, haben die Höchstadter Eishockey-Frauen in der Landesliga nur noch eine Partie zu bestreiten: Am Samstag, 18. Februar, muss das Team um 20 Uhr beim Tabellenletzten in Bad Tölz ran.
Egal wie diese Begegnung ausgeht und wie das Spiel gegen Angerlohe gewertet wird - der ESC beendet die Spielzeit auf Rang 6. "Damit haben wir das gleiche Resultat wie in der vergangenen Saison erzielt, aber wir hatten uns eigentlich etwas mehr erhofft", erklärt Abteilungsleiter Sebastian Johna. Das Team habe sich spielerisch weiterentwickelt und sich nach und nach Spaß und Selbstvertrauen zurückgeholt. Beides war verloren gegangen, nachdem die Blue Lions seit Ende 2015 kein Spiel mehr gewonnen hatten.

"Leider hat sich der positive Trend nur bedingt niedergeschlagen, aber viele Spiele gegen richtig starke Gegner wurden am Ende so knapp entschieden, dass wir uns gar nicht so sehr als Verlierer gefühlt haben", berichtet Johna. Wenn das Team nun noch an der Effektivität arbeite, sei in der kommenden Saison mehr möglich. Dann könne sich der ESC auch auf sportlichem Weg für den großen Zuschauerzuspruch bedanken, den das einzige nordbayerische Damenteam im bayerischen Eissport-Verband (BEV) inzwischen erfahre.

150 Zuschauer wollten die jüngste Partie gegen den Spitzenreiter aus Geretsried sehen, in dem die Gastgeberinnen vor allem im ersten Drittel unglücklich agierten und deshalb mit 1:4 (0:3, 0:0, 1:1) verloren. Den Ehrentreffer erzielte dabei Janine Speck.
Trotz der großen Anfahrtswege - einige ESC-Spielerinnen kommen aus Bayreuth, Pegnitz oder Würzburg - bleibe die Mannschaft zu 95 Prozent zusammen. "Wir werden also auch in der kommenden Saison wieder an den Start gehen", sagt Johna.