Ein Mann ist mehrmals mit einer OP-Maske, statt einer FFP2-Maske, in einem Supermarkt in Uttenreuth unterwegs gewesen. Nachdem er bereits einmal darauf hingewiesen wurde, hat er beim zweiten Verstoß eine Anzeige und einen Platzverweis erhalten.
Ein Mann war trotz vorheriger Belehrung ohne die erforderliche FFP2-Maske im Supermarkt einkaufen.
Daraufhin erhielt er von der Polizei einen Platzverweis und eine Anzeige, wie die Polizei Erlangen Land mitteilt.
Mann geht ohne FFP2-Maske einkaufen
Am Mittwochmittag (27.01.21) wurde im REWE-Markt in Uttenreuth ein 68-jähriger Mann aus dem Landkreis Erlangen ohne die erforderliche FFP2-Maske angetroffen. Er trug nur eine OP-Maske, obwohl seit dem 25.01.21 das Tragen von FFP2-Masken im Supermarkt verpflichtend ist.
Da der uneinsichtige Mann bereits am Vortag ohne entsprechende Maske im Markt war und vom Personal darauf hingewiesen wurde eine zugelassene FFP2-Maske zu tragen, erhielt er von der hinzugezogenen Polizei einen Platzverweis. Weiter erwartet ihn eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.
@mausratz
Aha, der Polizeistaat. Wissen Sie überhaupt was ein Polizeistaat ist? Zuletzt mal gesehen, was in Hong Kong oder Belarus momentan passiert? Oder mit Nawalny in Russland?
Warum rangiert Deutschland im Umgang mit der Pandemie nur im hinteren Mittelfeld? Weil schon bei den kleinsten Einschränkungen keine Einigkeit mehr herzustellen ist und viele Leute gar mit Stolz ihre Uneinsichtigkeit herauskehren.
Richtig schlimm sind dann Vergleiche, die noch eine Stufe härter sind, als Ihr Gebrauch des Wortes "Polizeistaat". Man fühlt sich als Widerstandskämpfer und vergleicht sich mit Sophie Scholl. Da fehlen einem die Worte.
Je länger sich das Virus relativ ungestört verbreiten kann, desto wahrscheinlicher sind Mutationen, die die Wirksamkeit der Impfstoffe gefährden könnten. Die Suche begänne von Neuem und die Probleme würden noch erdrückender.
Bei aller berechtigter Kritik an Kommunikation und Maßnahmen in Coronazeiten ist das Tragen einer Maske – ja auch der FFP2 – doch das geringste Problem.
Wer trotz Ermahnungen und Nachsicht unbelehrbar bleibt, der muss eben mit den Konsequenzen leben.
Ich wünschte mir, dass die Leute ein wenig nachdächten, bevor sie diese unseligen Vergleiche in den Äther bliesen.
Wo sind denn die Argumente, Ideen oder Vorschläge geblieben, wie man es besser machen könnte? Allerorten herrscht substanzloses Genöle, das keinen weiterbringt. Experten und Fakten will man auch nicht mehr vertrauen.
Wie sollen wir denn so auf einen grünen Zweig kommen? Ich bezweifle stark, dass wir das bis zum Herbst im Griff haben werden.
Danke für diese wohltuend sachliche Antwort! Wer im Straßenverkehr gegen geltende Regeln verstößt muss ebenfalls mit Strafen rechnen. Warum sollte es hier anders sein? Dann machen Regeln keinen Sinn.
Regeln können unsinnig sein. Aber das kommt dem derzeit extrem obrigkeithörigen Deutschen gerade so gar nicht in den Sinn.
Bleiben Sie als Fußgänger allein auf weiter Flur auch vor einer roten Ampel an vollkommen leerer Kreuzung stehen?
Es ist irgendwie bezeichnend, dass Sie sich ausgerechnet an der Maskenpflicht und an Fußgängerampeln abarbeiten. Der Großteil der Bevölkerung hat nun wirklich mit wichtigeren Dingen zu kämpfen, als sich an solchen Banalitäten zu stoßen.
Aber das kommt dem derzeit extrem empörungswilligen Deutschen gerade recht, die Schwelle zur Wut sinkt weiter ins Bodenlose.
Den einen stört die Tempo-30-Zone, den anderen das Kirchengeläut und der nächste stört sich am Landgeruch. Kurzum, ein jeder stört sich am anderen und am schlimmsten von allen ist unsere Regierung? Wohin diese Einstellung führt, konnte man in den USA sehen, wo ganze Bevölkerungsschichten in Parallelwelten gefangen scheinen. Wollen wir wirklich diesen Weg beschreiten?
Wo sind der gesunde Menschenverstand, die Nachsicht, der Versuch sich ein wenig Gelassenheit und auch Freundlichkeit zu bewahren (auch wenn es momentan schwer fällt) hin?
Das heißt doch nicht, dass man mit allem einverstanden sein soll, aber sollte Kritik nicht eine gewisse Form und ein Fundament haben, bevor man sie äußert?
Die Mär von der einfachen Erkältung ist doch längst widerlegt. Womöglich lässt sich die Pandemie überhaupt nur durch Impfung eindämmen, ähnlich wie die Kinderlähmung. Eine Dauerlösung kann das Hin- und Her, der sog. Jojo-Effekt nicht sein, allerdings gibt es immer wieder Beispiele (z.B. Irland, Portugal) wo das Virus wieder hart zurückschlägt.
Einfach hinnehmen kann doch keine Lösung sein, oder? Das halten die Krankenhäuser, Pfleger, Bestatter usw. gar nicht durch. Von den Langzeitfolgen ganz zu schweigen.
Bis große Teile der Bevölkerung geimpft und wirklich geschützt sind, bleibt es ein Abwägen zwischen Leben retten und Kollateralschäden so klein wie möglich halten. Dass der Schaden allseits umso größer wird, je länger die Pandemie andauert, ist auch klar.
Zu spät, die Kollerateralschäden sind immens, die werden die nächsten Generationen noch finanziell belasten. Und geschützt werden die Risikogruppen trotzdem nicht.
Der Vergleich mit der Kinderlähmung ist in zweierlei Hinsicht illegitim. Zum einen handelt es sich um eine ganz andere Art von Virus, zum anderen ist diese Erkrankung wesentlich schwerwiegender.
Corona ist natürlich ein Erkältungsvirus, was denn sonst, das eine sehr, sehr geringe IFR bei unter 70jährigen hat. (https://www.who.int/bulletin/online_first/BLT.20.265892.pdf).
Ein kurzer Blick auf das Dashboard des RKI im "COVID-19-Fälle/Tag nach Erkrankungs-/Meldedatum" rechts unten dürfte Ihnen zeigen, dass für den Löwenanteil der positiv getesteten Personen keine Symptombeginndatum vorliegt. Warum wohl?
Auf dem gleichen Dashboard im Diagramm "COVID-19-Todesfälle nach Altersgruppe und Geschlecht/100.000 Einwohner" sehen sie sowohl die glasklare sehr starke Altersstratifizierung der Sterbefälle als auch den Anteil von 0,8% verstorbener Männer über 80 an der Bevölkerung, und das ist die Gruppe mit dem höchsten Risiko.
EDCD berichtet für Deutschland 137 Tote pro Million Einwohner in den letzten 14 Tagen, Schweden ist bei 38,71.
Auch ein Blick auf die Zeitreihe des Intensivregisters zeigt, dass die Belegung der Intensivstationen unabhängig von Covid19 ist. (https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen)
Sind das erst einmal genügend Daten?
Wenn Sie Lust haben und es können, ziehen Sie sich die Covid19-Daten des RKI mal als csv-file runter und plotten die die Anzahl der Verstorbenen pro Tag unterschieden danach, ob sie einen Symptombeginn angegeben haben oder nicht. Da werden Sie das gleiche Bild sehen wie bei den positiv Getesteten im RKI-Dashboard.
Sie sehen, die Datenlage ist bei weitem nicht so eindeutig wie immer getan wird, das Gegenteil ist der Fall. Von daher sind diese ganze Regeln zu hinterfragen.