Laut Mitteilung der Polizei geriet der 39-jährige Fahrer aus dem Landkreis Neustadt/Aisch wohl aus Unachtsamkeit rechts aufs Bankett. Sein mit Schotter beladener 7,5-Tonner Mercedes-Lkw riss einen massiven Vorwegweiser um und kam knapp 150 Meter weiter auf der Seite zum Liegen. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Aurachtal, zwischen der Bamberger Straße und der Einmündung Reha-Klinik.

Fremdverschulden scheidet nach Mitteilung der Polizei aus. Mehrere Zeugen hätten berichtet, dass niemand sonst beteiligt gewesen sei. Auch stand der Fahrer weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss.

Die Feuerwehr Herzogenaurach rückte mit dem Rüstzug an, ebenso waren ein Fachberater des Technischen Hilfswerk sowie Notarzt und Rettungswagen im Einsatz. Beim Anrücken befand sich der Fahrer noch im Unfall-Fahrzeug. Die Feuerwehr befreite den Mann, wie der Pressesprecher der Kreisbrandinspektion, Sebastian Weber, mitteilt, über die Frontscheibe, wobei die Öffnung der Fahrerkabine unter anderem mit hydraulischem Rettungsgerät durchgeführt wurde. Mittelschwer verletzt wurde er dem Rettungsdienst übergeben.

Auslaufendes Hydrauliköl wurde durch die Feuerwehr aufgefangen. Bis hin zur Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen wurde die Einsatzstelle mit einer Vollsperrung durch die Feuerwehr gesichert.

Knapp 20 Kräfte der Feuerwehr mit dem erweiterten Rüstzug waren im Einsatz, die jedoch nach der Rettung des Verunfallten zügig reduziert wurden. Der Einsatz dauerte über zwei Stunden, berichtet Weber weiter.